Gute Nachricht: Heute sagen Grüne ja zu dreimal so großem Hainburg – Unzensuriert

Das Wasser des Lünersees treibt schon heute Turbinen an. Künftig sollen es noch mehr werden.

Foto: böhringer friedrich / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)
Gute Nachricht: Heute sagen Grüne ja zu dreimal so großem Hainburg

Stolz ist und war Österreich immer auf seinen hohen Anteil an Energie aus Wasserkraft. Mit Entstehen der Grünen wurden zwar Rückschläge verzeichnet – Stichwort Hainburg, wo das letzte Großkraftwerk in der Nähe der Millionenstadt Wien hätte entstehen können.

200 neue Arbeitsplätze

Aber in Vorarlberg soll jetzt an die Tradition angeknüpft werden und ein Kraftwerk mit 1.000 Megawatt Leistung entstehen. Das entspricht der dreifachen Leistung, wie sie in Hainburg hätte erzeugt werden sollen.

Für die Stromerzeugung ab 2037/38 soll das Wasser des Lünersees im Brandnertal genützt werden. Von dem auf 2.000 Metern gelegenen See wird das Wasser rund 1.300 Meter in die Tiefe stürzen und dort in einem Krafthaus in Bürs im Bezirk Bludenz Strom erzeugen, der sowohl für Vorarlberg als auch die Nachbarländer bereit stehen wird.

Keine Verhinderung durch die Grünen

Die Kosten des Kraftwerks werden auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Etwa 200 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

Angekommen an den Schalthebeln der Macht und an den Futtertrögen sind jetzt auch die Grünen dafür. Für Klimaschutz-Landesrat Johannes Rauch (Grüne) ist das geplante Kraftwerk „historisch“ und ein „Schlüsselprojekt für die europäische Energiewende“. Na denn, Österreich und die Umwelt freut es!

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