Vorarlberg: 63 Prozent der Corona-Hospitalisierten sind „vollimmunisiert“ – Unzensuriert

Der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein versprach, dass die Corona-Impfung gegen schwere Krankheitsverläufe hilft. Zumindest in Vorarlbergs Krankenhäusern trifft das nicht zu.

Foto: Sozialministerium / flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
Vorarlberg: 63 Prozent der Corona-Hospitalisierten sind „vollimmunisiert“

Aus dem „Lagebericht Covid-19“ der Vorarlberger Landeskrankenhäuser, Stand 12. Oktober, geht hervor, dass „zurzeit 19 Covid-19-Patienten stationär betreut“ werden. „Davon sind 12 vollimmunisiert.“ Das sind 63 Prozent.

Wo bleibt die Wirkung der Impfung?

Es ist anzunehmen, dass von den sieben anderen ebenfalls welche teil- oder eigentlich ganz-„immunisiert“ sind. Denn als „vollimmunisiert“ gilt man in Vorarlbergs Krankenhäusern erst:

  • „nach der 2. Impfung (ab dem Tag der 2. Impfung) für 360 Tage
  • bei Impfung mit Johnson&Johnson ab dem 22. Tag nach der Impfung für 270 Tage
  • Genesene nach einmaliger Impfung ab dem Tag der Impfung für 360 Tage.“

Widerspruch zu Ministeriums-Verlautbarung

Man fragt sich, wo der Nutzen der Corona-Impfung liegt, wo die „Immunisierung“, ja die „Vollimmunisierung“ bleibt, wenn mindestens 63 Prozent der stationär betreuten Corona-Patienten Geimpfte sind.

Denn laut dem „Faktencheck Coronavirus“ des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz schützt die Impfung „vor Krankheit und schweren Krankheitsverläufen“. Oder etwa doch nicht?

Trotz positivem Test keine Quarantäne

Bemerkenswert auch die Feststellung im Lagebericht:

Es sind derzeit 3 Mitarbeitende Corona-positiv getestet, niemand ist in Quarantäne.

Wir halten fest: Während bisher Corona-positiv Getestete mitsamt ihren Familien in strenge Quarantäne geschickt wurden, ist das in den Krankenhäusern nicht der Fall. In Krankenhäusern! Also an Orten, wo kranke und gesundheitlich schwache Personen verkehren.

Mückstein:Impfen

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