Trotz Bundestagswahl brechen die online-Zugriffe bei den Mainstream-Medien ein – Unzensuriert

Das Volk hat den Haltungsjournalismus in den Redaktionsstuben (Symbolbild) satt und kehrt den Mainstream-Medien den Rücken.

Foto: Rolf Roletschek / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Trotz Bundestagswahl brechen die online-Zugriffe bei den Mainstream-Medien ein

Die Auswertung der Zugriffe für den Monat September sieht trotz Bundestagswahl verheerend für die Mainstream-Medien aus. Bild.de verlor satte neun Prozent gegenüber dem sommerlichen Vormonat August, n-tv.de acht und Der Spiegel zwei Prozent. Auch Welt, RTL.de, Süddeutsche Zeitung – alle sind sie im Minus. Am stärksten hat es die Funke Medien Gruppe Nordrhein-Westfalen getroffen: Sie verloren 17 Prozent gegenüber August. Die Frankfurter Allgemeine ist mit Minus 13,2 Prozent nicht weit davon entfernt.

Einzig Zeit Online konnte gegen den Trend ein kleines Plus von 4 Prozent erreichen.

Corona als Brandbeschleuniger

Gerade die Corona-Zeit hat die Skepsis gegenüber den Mainstream-Medien gefördert. Deren Corona-Berichterstattung wurde zunehmend negativ bewertet, wie auch eine Gallup-Umfrage für Österreich ergeben hat. Im Februar meinten 26 Prozent der Befragten, Medien würden „Panik verbreiten und zur Eskalation der Krise beitragen“.

„Abstimmung mit den Füßen“

Das Volk beantwortet den Einheitsbrei der Mainstream-Medien klar: einfach nicht mehr anklicken. Die Tatsache, dass die Medien heute die Regierungspolitik nicht kritisch unter die Lupe nehmen, sondern als ihr Sprachrohr und verlängerter Arm agieren, vertreibt die Nutzer. Die wechseln dann lieber zu alternativen Medien, die nicht am Tropf der Regierungssubventionen hängen und daher kritischer und damit auch objektiver über das Zeitgeschehen berichten.

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