Ausgangssperre für Ungeimpfte ab 600 Corona-Intensivpatienten – egal woher – Unzensuriert

Jetzt geht es an die Substanz der Menschenrechte: “Bist du nicht willig für die Corona-Impfung, dann brauch ich Gewalt”.

Foto: Tumisu / pixabay.com
Ausgangssperre für Ungeimpfte ab 600 Corona-Intensivpatienten – egal woher

Der neue ÖVP-Bundeskanzler Alexander Schallenberg und sein ebenfalls noch nicht lange im Amt befindliche grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein legen einen Zahn zu. Weil ihrer Meinung nach immer noch nicht genügend Österreicher gegen Corona geimpft sind, drohen sie jetzt, die Unbelehrbaren vom gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben auszuschließen.

Strafexpedition gegen Ungeimpfte

Wenn die Belegung der Intensivstationen einen bestimmten Wert übersteigt, will Schallenberg den „Zögerern und Zauderern“ eine Ausgangssperre verordnen. Wenn 600 Intensivbetten auf 8,9 Millionen Einwohner mit Corona-Patienten belegt sind, wird den Ungeimpften das Verlassen der eigenen vier Wände nur noch aus triftigen Gründen erlaubt sein.

Wer frei sein will, muss sich eben impfen lassen. Denn einen „Lockdown“ für Geimpfte oder Genesene soll es nicht geben. Schallenberg hoffte auf eine „Signalwirkung“ am Freitagabend nach einer Sitzung mit den Landeshauptleuten.

Magische Bettenauslastung bald erreicht

Die Wahrscheinlichkeit des Erreichens der „magischen“ Auslastung der Intensivstationen könnte sich schon bald einstellen. In Niederösterreich sollen im November 20 Prozent der Intensivstationen mit Corona-Patienten gelegt sein. Ab 33 Prozent greift dann die Strafexpedition gegen die Ungeimpften in Österreichs größtem Bundesland. Salzburg und Vorarlberg könnten mit ihren 15 Prozent als nächstes folgen sowie Wien mit seinen zehn Prozent.

Der Countdown läuft

Gleichzeitig hat Österreich zwei Covid-19-Intensivpatienten aus Rumänien aufgenommen. Bleiben noch 598 bis zum Wegsperren der Gesunden, die sich gegen eine Impfung entschieden haben. Es gibt ja keine Unterscheidung in der Statistik, ob In- oder Ausländer. Bulgarien hofft übrigens auch darauf, Intensivpatienten ins Ausland verlegen zu können.

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