„Spritzer statt Spritzen“: Protest der Studenten gegen Impf-Apartheid – Unzensuriert

An der Wirtschaftsuniversität Wien werden Ungeimpfte beim Eingang gesondert kontrolliert und so vor den Augen aller öffentlich gebrandmarkt.

Foto: Böhringer Friedrich / Wikimedia / (CC0 1.0)
„Spritzer statt Spritzen“: Protest der Studenten gegen Impf-Apartheid

Unter dem Motto „Spritzer statt Spritzen“ veranstalten der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) am Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr eine Protestaktion gegen das neue Eintrittsystem der Wirtschaftsuniversität unzensuriert berichtete.

Mit gelbem Pickerl markiert

Dort werden Ungeimpfte beim Eingang gesondert kontrolliert, ob sie einen gültigen PCR-Test vorweisen können oder genesen sind. Geimpfte – im Vorfeld bereits mit einem gelben Pickerl im Studentenausweis markiert – können die Uni nach Vorweis dieser Kennzeichnung in einem gesonderten Bereich betreten.

“Impf-Apartheid gerät außer Kontrolle”

Matthias Kornek, RFS-Bundesobmann, sieht eine bedenkliche Entwicklung auf die Studenten zukommen, weshalb er mit dieser Protestaktion auf die öffentliche Brandmarkung Ungeimpfter aufmerksam machen möchte. In einer Aussendung sagt Kornek:

Die Impf-Apartheid gerät völlig außer Kontrolle und die Vorstellung, dass Ungeimpfte in Zukunft beispielsweise eine Schleife um den Arm tragen müssen, kann bei den aktuellen Entwicklungen nicht mehr ausgeschlossen werden. An einzelnen Universitäten in Deutschland kennzeichnen Armbänder bereits jetzt den Impfstatus von Studenten. Das Anbringen von Schleifen, Armbändern oder Stickern an Menschen als Rückschluss auf den gesundheitlichen Zustand kann aber nur als menschenverachtend bezeichnet werden.

Prominente Unterstützung aus dem Parlament

Daher veranstaltet der RFS unter dem Motto „Spritzer statt Spritzen“ am Donnerstag, dem 4. November, von 16 bis 18 Uhr, eine Protestaktion gegen das neue Eintrittssystem der WU, bei welchem Ungeimpfte beim Eingang separat vor den Augen aller kontrolliert werden. Prominente Unterstützung soll die Protestaktion aus dem Parlament bekommen.

Gratis Spritzer für alle

„Wir laden neben allen Studenten und Interessierten natürlich auch alle Pressevertreter ein, zur Veranstaltung zu kommen und sich einen gratis Spritzer abzuholen – ganz gleich ob geimpft oder ungeimpft“, so RFS-Bundesobmann Matthias Kornek.

WU Wien

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