Terrorgedenken: FPÖ-Jugend von Veranstaltung verwiesen – Unzensuriert

Während die umstrittene Muslimische Jugend Österreich (MJ) oder die muslimischen Pfadfinder an der Kundgebung willkommen sind, werden heimische Jugendliche von der Polizei vertrieben.

Foto: Demo
Terrorgedenken: FPÖ-Jugend von Veranstaltung verwiesen

Bei der heutigen Gedenkveranstaltung der österreichischen Jugendorganisationen anlässlich des islamistischen Terroranschlages vor einem Jahr in Wien wurde die Freiheitliche Jugend (RFJ) trotz vorheriger expliziter Einladung auf Wunsch des Veranstalters von der Polizei des Platzes verwiesen. Ein Polizeiauto verfolgte die Jugendlichen sogar am Heimweg.

Gewerkschaftsjugend lud Freiheitliche ein und ließ sie dann von Polizeieskorte abführen

Der Generalsekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend lud die Freiheitlichen Jungfunktionäre vor Wochen zu einem gemeinsamen Trauermarsch ein.

„Wir wurden schriftlich von der ÖGJ zu dem von ihr initiierten Gedenkmarsch eingeladen, der jugendorganisationsübergreifend stattfinden sollte. Nach mehreren Telefonaten räumte mir Herr Mosovsky persönlich sogar ein Rederecht auf der Veranstaltung ein, am Ende wäre es um ein kurzes Statement gegangen. Wir haben diese Einladung als ausgestreckte Hand für ein überparteiliches Gedenken rund um den Jahrestag des islamistischen Terroranschlags vom 2. November 2020 gesehen und dementsprechend freudig angenommen“,

erläutert Maximilian Weinzierl, RFJ-Bundesobmann, die Vorgeschichte.

„Herr Mosovsky bat mich in einem persönlichen Gespräch, mit meiner Gruppe den Abschluss des Gedenkmarsches zu bilden. Dort angelangt wurden wir von mehreren Polizeibeamten mit den Worten der ‚Veranstalter möchte Euch nicht bei dem Marsch dabei haben‘ des Platzes verwiesen.“

Für Weinzierl ist dieses Verhalten ein massiver Affront und eine Respektlosigkeit, nicht zuletzt der Opfer der Terrornacht gegenüber.

„Die ÖGB-Jugend missbraucht den Terroranschlag offensichtlich für politische Scharmützel, während wir jedoch der Ansicht sind, dass im Zuge einer respektvollen Ehrerbietung der Verstorbenen sowie ihrer Angehörigen und all jener, die diesen grausamen Abend persönlich in der Wiener Innenstadt erlebt haben, so ein Vorgehen mehr als inakzeptabel ist.“

Abschließend fordert Weinzierl eine offizielle Erklärung samt Entschuldigung von Herrn Mosovsky.

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