“Demokratie”? Wahlbeteiligung in New York bei lediglich 27 Prozent – Unzensuriert

Von wegen Musterdemokratie: In New York City nahmen nur rund 27 Prozent der Wahlberechtigten ihr Wahlrecht wahr.

Foto: Saravarad85 / wikimedia.org (CC BY-SA 4.0)
“Demokratie”? Wahlbeteiligung in New York bei lediglich 27 Prozent

Während die links-liberalen Medien den Sieg des afro-amerikanischen Demokraten Eric Adams bei den Bürgermeisterwahlen in New York City feiern, zeigt sich bei genauer Betrachtung eine Absurdität. In New York City, der modernen “Hochburg der Demokratie!”, lag die Wahlbeteiligung bei nur 27 Prozent.

Menschen nahmen Wahlrecht nicht wahr

Nach Auszählung von 80 Prozent aller abgegebenen Stimmen entfielen auf den Demokraten Adams rund 670.000 Stimmen (66 Prozent), auf den Republikaner Curtis Silva rund 290.000 (28 Prozent). Rechnet man die Stimmen auf einen Auszählungsstand von 100 Prozent hoch, wird es aller Voraussicht nach rund 1,25 Millionen abgegebene Stimmen geben. In New York City leben jedoch 8,8 Millionen Einwohner, von denen 4,5 Millionen wahlberechtigt sind. Somit nahm gerade einmal ein gutes Viertel der Menschen ihr Wahlrecht wahr!

Von wegen Musterdemokratie

Wahrlich absurd, dass New York als “kulturelles” und symbolisches Zentrum der modernen Vereinigten Staaten als “Hauptstadt der Demokratie” angesehen wird. Weniges wird so in der öffentlichen Wahrnehmung mit den Vereinigten Staaten in Verbindung gebracht, wie das Prinzip der Demokratie. Die Faktenlage zeigt jedoch: Im “Herzen” der Demokratie, New York City, ist diese den Bürgern so gleichgültig, dass sie ihr Wahlrecht zum größten Teil nicht einmal wahrnehmen.

Mediale Berichterstattung absurd

Noch absurder wird es, wenn man sich die links-liberale heimische Presse zu Gemüte führt. Dort wird Adams als großer Sieger gefeiert. So titelt, um nur ein Beispiel zu nennen, t-online wörtlich einen Artikel mit „Klarer Sieg“. Während der Artikel ausführlich über die rassistischen Erfahrungen Adams in dessen Leben erzählt, sucht man nach Informationen über die verschwindend geringe Wahlbeteiligung vergeblich.

Wahlverdrossenheit führt auch in Österreich zu skurrilen Ergebnissen

Ähnliches erlebte man zuletzt auch in Österreich, als etwa in Innsbruck 2018 die Grünen völlig überraschend die Wahl gewannen und seitdem ihr Kandidat Georg Willi Bürgermeister spielen darf. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 43,74 Prozent, und die Grünen hatte einfach ein Maximum an Wählern mobilisiert, während diese den Altparteien offensichtlich verstört den Rücken gekehrt hatten und einfach nicht wählen gingen.

Ganz ähnlich war es vor wenigen Wochen, als in Graz, ebenfalls völlig überraschend, die Kommunisten die Gemeinderatswahl gewannen und KPÖ-Kandidatin Elke Kahr das Bürgermeisteramt vom langjährigen ÖVP-Mann Siegfried Nagl übernehmen wird. Auch hier lag die Wahlbeteiligung gerade einmal bei 50 Prozent – und die sozial sehr volksnah engagierte Kahr konnte mehr Wähler an die Urne bringen als die Altparteien.

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