Ohne Friseur leidet das Äußere: „Graue Mäuse passen besser zur aktuellen DDR-Stimmung“ – Unzensuriert

Alexia Rainer in ihrem Friseursalon in Villach. Die 2G-Regel hat die Umsätze der Branche erneut massiv einbrechen lassen.

Foto: Alois Endl
Ohne Friseur leidet das Äußere: „Graue Mäuse passen besser zur aktuellen DDR-Stimmung“

Alexia Rainer aus Villach ist mit ihrem Friseursalon eine der Hauptleidtragenden der neuerlichen Ausgangssperren. Im Buch „Lockdown-Schicksale“ spricht sie über die Auswirkungen nicht nur auf ihr Geschäft, sondern auch auf die Gesellschaft.

Lockdown für Ungeimpfte ruiniert unzählige Unternehmer

Wer nicht geimpft oder genesen ist, der wird ab Montag vom öffentlichen Leben völlig ausgeschlossen. So will es die Regierung und folgt damit ihrem eigenen, längst widerlegten Narrativ von der „Pandemie der Ungeimpften“. Auch für unzählige Unternehmer ist der neuerliche Lockdown ein Schlag in die Magengrube. Besonders betroffen sind die, die während der Totalsperren besonders lange zum Handkuss kamen: Gastronomen und körpernahe Dienstleister, in erster Linie also Friseure.

Kein Geschäft und auch keine Entschädigung

„Wir wollen nichts geschenkt bekommen, wir wollen einfach nur unserem Gewerbe nachgehen“, sagte die Villacher Friseurin Alexia Rainer Mitte des Jahres in ihrem Interview für das Buch „Lockdown-Schicksale – Das verschwiegene Leid der Corona-Politik“. Diesmal sieht es so aus, als dürfe sie beides nicht. Denn der massive Kundeneinbruch durch 2G bzw. bald Lockdown für Ungeimpfte wird ihr nicht ersetzt. Sie darf ja weiterhin ihr Geschäft offenhalten.

Das Bild des neuen Ostblocks: ungeimpft = unfrisiert

Ungeimpft ist derzeit auch gleichbedeutend mit unfrisiert. „Graue Mäuse passen besser in das Bild einer DDR und eines neuen Ostblocks“, zieht Frau Rainer einen Vergleich, der sich derzeit vielen aufdrängt, „besser als selbstbewusste Frauen, die auf ihr Äußeres achten. Die darauf Wert legen, etwas gleich zu schauen.“

Denn was für den Mann die Kneipe und der Fußball, das ist für die Damen der Friseur. Eine Form der sozialen Hygiene. „Wir schneiden nicht nur die Haare oder färben diese, sondern wir sorgen für Wohlbefinden. Und für Selbstbewusstsein.“

Arbeiten mit Maske ist eine Zumutung

Alles nicht mehr erwünscht. Viele meiden den Corona-Spießrutenlauf und besorgen sich Färbemittel und Scheren im Supermarkt. Mit den entsprechenden Ergebnissen. Ausschläge auf der Kopfhaut und verunstaltete Frisuren.

Und die Friseure leiden nicht nur beim Umsatz, sondern auch bei der Arbeitsplatzqualität. „Arbeiten mit Maske ist eine Zumutung. Die Augen brennen, das Zahnfleisch schmerzt und die Haut beginnt zu jucken.“

Und die gemütliche Plauderei beim Friseur? Gehört der Vergangenheit an. „Seit Monaten heißt es nur mehr: Corona, Corona, Corona“, weiß Frau Rainer

14 Lockdown-Schicksale in einem Buch

Alexia Rainer ist eines von 14 Kapiteln in dem Buch „Lockdown-Schicksale – Das verschwiegene Leid der Corona-Politik“ von Gert Bachmann und Alois Endl gewidmet. Erhältlich beim Verlag Frank & Frei für 22 Euro.

Alexia Rainer

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