„StudentenStehenAuf“: Kärntner Landtag wird aufgefordert, „2G“-Regel an Uni Klagenfurt aufzuheben! – Unzensuriert

Sigrid Groicher (“StudentenStehenAuf”), Landtagsabgeordneter Harald Trettenbrein (FPÖ), Landtagspräsident Reinhart Rohr (SPÖ), 3. Landtagspräsident Josef Lobnig (FPÖ), Landtagsabgeordneter Hartmut Prasch (Team Kärnten) bei der Übergabe der Resolution (v.l.).

Foto: Z.V.g.
„StudentenStehenAuf“: Kärntner Landtag wird aufgefordert, „2G“-Regel an Uni Klagenfurt aufzuheben!

Sigrid Groicher, eine Romanistik-Studentin, marschierte heute, Donnerstag, am Vormittag in die Kärntner Landesregierung, um das sofortige Ende der „2G“-Bestimmung an der Uni Klagenfurt zu fordern.

Groicher gehört der Gruppe „StudentenStehenAuf – Klagenfurt“ an. Dabei handelt es sich um ein dezentrales Netzwerk von Studenten, die sich für die Freiheit der Wissenschaft, Meinung und Lehre einsetzt, gleichzeitig aber auch den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit der „Pandemie“ kritisch hinterfragt.

Studenten dürfen Gebäude nicht betreten

Untragbar für diese Studenten: Die „2G“-Regel an ihrer Uni, die Rektor Oliver Vitouch am 6. November umgesetzt hat. Seither dürfen Studenten, die zwar gesund, aber weder geimpft, noch genesen sind, die Hochschule nicht mehr betreten. Sie dürfen nicht mehr am Präsenzunterrricht teilnehmen oder ihren Professor für die Masterarbeit treffen.

Forderung nach unverzüglicher Aufhebung von “2G”

Groicher hat daher heute in Vertretung der Gruppe „StudentenStehenAuf“ an den Kärntner Landtagspräsidenten Reinhart Rohr (SPÖ) eine Resolution überreicht, in der es heißt:

Die Abgeordneten des Kärntner Landtages werden aufgefordert, die Kärntner Landesregierung mittels Entschließung aufzufordern, in Verhandlungen mit dem Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung sicherzustellen, dass die 2G-Regel an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für Studenten und Mitarbeiter unverzüglich aufgehoben wird.

Getestete Personen keine Gefahr

Die Studentin sagte gegenüber unzensuriert, dass Landtagspräsident Rohr bei der Übergabe der Resolution meinte, Studenten müssten die Situation auch verstehen und ihren Beitrag leisten. Auf das Argument Groichers, dass getestete Personen – im Gegensatz zu nicht getesteten geimpften Personen – keine Gefahr darstellen würden, sei Rohr dann nicht mehr eingegangen.

Da SPÖ und ÖVP die Mehrheit im Kärntner Landtag haben, wird die Resolution der Studenten wohl keine Zustimmung finden. Ein starkes Zeichen haben die Studenten mit dieser Aktion aber auf jeden Fall gesetzt.

Resolution-Übergabe im Kärntner Landtag

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