„Sollen sich anstecken und sterben gehen“: Wut-Attacke einer Lehrerin auf Corona-Demonstranten wird Fall für das Parlament – Unzensuriert

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl (Bild) will von ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann Antworten zum “Sprechdurchfall” einer Wiener Lehrerin.

Foto: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS und Wokandapix / pixabay.com
„Sollen sich anstecken und sterben gehen“: Wut-Attacke einer Lehrerin auf Corona-Demonstranten wird Fall für das Parlament

Der „Sprechdurchfall“ einer Lehrerin aus Wien-Leopoldstadt wird ein Fall für das Parlament. FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl stellt ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann Fragen zur Pädagogin, die den Corona-Maßnahmenkritikern wünschte, dass sie sich anstecken und sterben sollen.

Direktorin führt klärendes Gespräch

Brückl will in seiner Anfrage von Faßmann unter anderem wissen, ob gegen die Lehrerin disziplinarrechtliche Schritte eingeleitet werden. Die Direktorin sagte gegenüber der Tageszeitung Heute, dass sie mit der betroffenen Person ein klärendes Gespräch führen möchte. Wörtlich meinte sie:

Wir werden mit dem Lehrkörper angesichts der angespannten sozialen Lage erneut das Gespräch suchen und betonen, wie wichtig es ist, auch während erhitzter Diskussionen zu akuten gesellschaftlichen Themen auf Wortwahl und Emotionen zu achten.

Corona-Demonstranten als “Arschlöcher” bezeichnet

Die Wortwahl der Wiener Lehrerin war – gelinde ausgedrückt – unterirdisch. In einer heimlich gefilmten Aufnahme ist zu hören, wie die Lehrkraft den Corona-Demonstranten, die sie selbst als “Arschlöcher” bezeichnet, den Tod wünscht. In diesem Video sagt sie:

Und die Arschlöcher, die da demonstrieren gehen, sollen sich anstecken und sollen sterben gehen. Das ist wirklich ein Wahnsinn. Ich habe kein Verständnis mehr für Demonstrierende, die da umadum rennen und auf ihre Freiheit pochen.

Impf-Gegner sollen keinen Job haben

In weiterer Folge bringt die Pädagogin auch wenig Verständnis für die Impfgegner auf. Ihre Meinung dazu:

Ja, es wird einen Impf-Zwang geben und wer das nicht will, soll daham bleiben. Ohne Job, ohne Gehalt, ohne Unterstützung.

Und nach diesen Aussagen soll es nur ein „klärendes Gespräch“ geben? Unzensuriert hat zu dieser Causa bei der Bildungsdirektion Wien nachgefragt, ob es für diese Lehrerin Konsequenzen geben wird. Auf eine Antwort warten wir noch.

Update um 11:38 Uhr:

Die Bildungsdirektion teilte unzensuriert mit, dass Maßnahmen intern in der Bildungsdirektion für Wien geprüft würden. Der erste Schritt sei neben der Einholung einer Stellungnahme seitens der Schulleitung die zeitnahe Niederschrift mit betroffener Kollegin seitens der Personalabteilung.

HAK-Lehrerin bezeichnete Ungeimpfte als “Dodeln”

Die Wiener Wut-Lehrerin dürfte kein Einzelfall sein, die im Klassenzimmer ihr Unwesen treibt. Eine HAK-Lehrerin in Traun, Bezirk Linz-Land, in Oberösterreich bezeichnete Ungeimpfte als „Dodeln“. Auch dazu gibt es ein heimlich aufgezeichnetes Video:

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Hermann Brückl / Klassenzimmer

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