Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2021 geht an vier hässliche Gebäude – Unzensuriert

Der prämierte ehemalige Kuhstall „Denkwerkstätte“ von Architekt Georg Bechter in Vorarlberg: Die moderne Architektur schafft es nicht, schöne Gebäude hervorzubringen.

Foto: BMK / Kurt Hoerbst
Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2021 geht an vier hässliche Gebäude

Die Bildbände über Österreichs Städte und Dörfer sind zahlreich. Und immer wieder werden die gründerzeitlichen Straßen, Plätze, Häuser und Fassaden gezeigt, weil sie schön sind.

Seelenlose moderne Architektur

Die ausgenüchterten Kästen, die seit dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, finden kaum Aufnahme in solche Publikationen. Denn mit den Bauten der Moderne ist es nirgends gelungen, auch nur ein Grätzel, einen Platz oder einen Straßenzug zu schaffen, der es mit den Qualitäten des alten Stadtbildes aufnehmen könnte.

Auch wenn uns die Architekten noch so oft erklären, dass wir, die Bürger, einfach zu dumm sind, um moderne Architektur schön zu finden, so erteilt nun einmal auch der Markt seine Antwort: hässlich.

Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Österreich ist jetzt um vier solcher seelenlosen, dafür prämierter Gebäude reicher. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat ihnen für „außergewöhnliche Leistungen im Bereich des nachhaltigen Bauens und Sanierens“ den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2021 übergeben.

Neben dem Paracelsus Bad & Kurhaus in Salzburg und dem Smart-Block Geblergasse in Wien wurden ein umgebauter ehemaliger Kuhstall in Hittisau und die Erweiterung des Schulgebäudes in Frastanz, beide in Vorarlberg, ausgezeichnet.

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