Gute Nachrichten aus Südafrika: Omikron geht schon wieder zurück und verläuft sehr mild – Unzensuriert

In Südafrika tauchte die Coronavirus-Variante Omikron erstmals auf. Doch schon jetzt dürfte das Ende der Welle – noch dazu einer sehr leichten – abzusehen sein.

Foto: Claude Truong-Ngoc / Wikimedia / CC BY-SA 4.0
Gute Nachrichten aus Südafrika: Omikron geht schon wieder zurück und verläuft sehr mild

Die neueste Mutationsvariante des Coronavirus, Omikron, wird gerade durchs Dorf gejagt. Dabei bekennt der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein:

Wir wissen schon vieles, aber noch nicht genug.

Infektiöser, aber milder

Omikron verbreitet sich „rasant“, weil die neue Covid-19-Variante „um vieles infektiöser als Delta“ sei, so der Regierungsberater und Molekularbiologe Andreas Bergthaler. Die Krankheitsverläufe dürften laut ersten Studien aus Südafrika und Norwegen aber milder sein.

Dennoch läuft die Angstmaschinerie auf Hochtouren: Die Weltgesundheitsorganisation hätte sie als „besorgniserregend“ eingestuft. Die Presse titelt:

Epidemiologe: „Omikron-Welle wird uns hart treffen“

Höhepunkt schon überschritten

Die Omikron-Variante wurde vor rund drei Wochen erstmals von südafrikanischen Wissenschaftlern identifiziert und breitet sich seither weltweit aus. Aber in Südafrika selbst scheinen sich die Fälle schon jetzt ihrem Höhepunkt zu nähern und könnten bereits auf einen Rückgang zusteuern.

Das gab der Südafrikanische Gesundheitsminister Scott Gottlieb bekannt. In der bevölkerungsreichsten Provinz stiegen die Fälle zunächst leicht an, sanken dann. Gleichzeitig sind die Krankenhauseinweisungen zurückgegangen. Gottlieb twitterte am Sonntag:

Die Positivitätsrate in Südafrika hat sich abgeflacht und ist nun in den letzten zwei Tagen gesunken.

Viren schwächen sich ab

Diese und andere Corona-Daten deuteten darauf hin, dass die Infektionen durch die neue Mutation in der nächsten Woche bereits ihren Höhepunkt in Südafrika erreichen könnte, bevor sie ab 20. Dezember zurückgehen, so Pieter Streicher von der Universität Johannesburg. Streicher hält die Sorgen in Europa und den USA vor Omikron für übertrieben. Er twitterte:

Eine große Befürchtung in Europa scheint die Erwartung zu sein, dass Omicron bis zu 70 % der Bevölkerung infiziert. Omicron wird in Südafrika nur 15 bis 25 % infizieren, und wir haben nur leichte Einschränkungen (eine Ausgangssperre von 12 bis 4 Uhr morgens).

Südafrikas Daten zeigen, dass Omikron dort tatsächlich viel weniger tödlich ist als frühere Covid-19-Stämme. In Südafrika sind lediglich 23 Prozent der Bevölkerung gegen Corona geimpft.

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