Wegen Korruption verurteilter Pharmariese sponsort SPD – Beigeschmack bei Milliardenauftrag – Unzensuriert

Der neue SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wird nicht müde, die Corona-Impfung zu bewerben. Das freut seinen Parteisponsor!

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / wikimedia.org (CC BY-SA 2.0)
Wegen Korruption verurteilter Pharmariese sponsort SPD – Beigeschmack bei Milliardenauftrag

Parteitage kosten Geld. Keine Frage. Deshalb freut sich jede Partei, wenn sie dafür Unterstützung erhält. Natürlich ganz selbstlos. Ebenso: keine Frage.

15 Millionen wegen Schmiergeldzahlungen

Aber es blieb der SPD nicht erspart, dass Kritik an den Sponsoren ihres Parteitages vom vergangenen Wochenende aufkam. Denn niemand geringerer als der Pharmariese Pfizer trat als selbstloser Sponsor der SPD auf. Der Vorwurf ist hart und lautet auf institutionalisierte Korruption.

Der amerikanische Pharmakonzern, der 2012 vom US-Justizministerium wegen Schmiergeldzahlungen in Bulgarien, Kroatien, Kasachstan und Russland zu einem Bußgeld in Höhe von 15 Millionen Dollar verurteilt worden war, stellt gemeinsam mit der Firma BioNTech den in Deutschland am häufigsten verwendeten Corona-Impfstoff her.

Bund kündigt Beschaffung von Corona-Impfstoffen an

Gleich am Sonntag warb der neue SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der ARD-Sendung „Anne Will“ für die dritte, die sogenannte “Booster”-Impfung. Heute, Mittwoch, kündigte der Bund an, Corona-Impfstoffe für 2,2 Milliarden Euro nachzukaufen.

Bildschirmfoto (15.12.2021) von der SPD-Internetseite zum Parteitag am vergangenen Wochenende.

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