Klinik Klagenfurt: Herzoperation nur mit „2G“ und Vorweisen eines PCR-Tests – Unzensuriert

Strenge Corona-Vorschriften im Klinikum Klagenfurt: Operiert wird nur, wer geimpft oder genesen ist und einen PCR-Test vorweisen kann (Symbolbild).

Foto: Florian Fuchs / (CC BY 3.0) und Frank C. Müller, Baden-Baden / (CC BY-SA 4.0) / Wikimedia
Klinik Klagenfurt: Herzoperation nur mit „2G“ und Vorweisen eines PCR-Tests

Ein 70-jähriger Kärntner staunte nicht schlecht, als er wenige Tag vor seiner bevorstehenden Herzoperation eine SMS mit dem Hinweis bekam, dass die Operation nur dann durchgeführt werde, wenn er geimpft oder genesen sei und beim Eintritt ins Spital einen PCR-Test vorweisen kann, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Der Mann ist geimpft – doch selbst ihm, der sonst eher auf Regierungslinie ist, war das zu viel. Die SMS, die er vom Klinikum Klagenfurt erhalten habe, schickte er unzensuriert zu. Der Text lautete:

Klinikum Klagenfurt. Es gilt die 2G Regel plus aktueller PCR Test nicht älter als 72 Stunden!

Notfälle werden auch ohne Impfung behandelt

Auf Nachfrage im Klinikum Klagenfurt wurde uns bestätigt, dass Patienten in vielen Bereichen vor ihrem geplanten Termin als zusätzliche Serviceleistung nochmals eine Erinnerungs-SMS mit dem Hinweis zu den geltenden Zutrittsregeln erhalten würden.

Diese Regelung – wie in der SMS beschrieben – gelte für stationäre und tagesklinische Patienten. Die Versorgung von akuten Patienten und Notfällen sei selbstverständlich jederzeit und ohne Vorlage von Nachweisen gewährleistet.

Auf die Frage, seit wann Patienten Operationstermine nur noch bekommen, wenn sie geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen PCR-Test vorweisen können, sagte die Pressedame: „Seit 24. November“.

Klinikum Klagenfurt / Patient Intensivstation

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