Auf dem Weg zur Atombombe: Neue Hinweise und unterschiedliche Interessen – Unzensuriert

Bislang kaufte Saudi-Arabien Langstrecken-Trägerraketen des Typs “Dongfeng” aus China, nun produziert es sie selbst.

Foto: Voice of America / wikimedia (CC0)
Auf dem Weg zur Atombombe: Neue Hinweise und unterschiedliche Interessen

Wie durch amerikanische Geheimdienste nun bekannt wurde, hat Saudi-Arabien eine riesige Produktionsstätte für ballistische Langstrecken-Trägerraketen gebaut. Benötigt werden diese typischerweise für atomare Sprengköpfe.

Tausende Kilometer Reichweite

Es ist ein großer Schritt für die ohne hin starke Militärmacht Saudi-Arabien. Bis jetzt waren sie darauf angewiesen, Langstrecken-Trägerraketen aus dem Ausland, bevorzugt aus China, zu kaufen. Nun haben sie, wie die Bild berichtet, ihre erste eigene Fabrik eingeweiht, wo solche Raketen produzieren werden können. Die Raketen sollen eine Reichweite von tausenden Kilometern haben und geeignet sein, unterschiedliche Sprengköpfe zu transportieren und weit entfernt zu zünden.

Typischerweise werden Raketen mit solch hoher Reichweite für Atomsprengköpfe gebraucht. Doch über diese soll Saudi-Arabien noch nicht verfügen.

Saudi-Arabien hat Motiv für Atombombe

Selbst heute gelten nur neun Staaten als Atommächte. Doch Saudi-Arabien hat ein starkes Motiv, in diesen exklusiven Kreis aufsteigen zu wollen. Sein Erzfeind Iran forscht seit Jahrzehnten an Atomwaffen, konnte bis jetzt jedoch noch keine entwickeln. Saudi-Arabien wird alles daransetzen, selbst schneller in den Besitz von Atomwaffen zu kommen (so wie es Israel getan hat). Nun wurde mit der Raketenfabrik der erste Grundstein gelegt.

Von Chinesen unterstützt

Besonders prekär ist es, dass die Fabrik nicht von Saudi-Arabien selbst, sondern mit Chinas Hilfe errichtet wurde. China ist einer der Atommächte, könnte daher die Saudis zur Atombombe verhelfen. China leugnet es nicht einmal, dass sie die Fabrik in Saudi-Arabien erbaut haben, sondern weist nur auf die Legalität der Sache hin. Dass China dies jedoch nicht nur freundschaftlich getan hat, sondern auch eigene Absichten in der Weltpolitik verfolgt, gilt als sicher.

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