Die böse Überraschung: Zuhause Arbeiten kommt Angestellten teuer – Unzensuriert

Arbeiten zuhause statt im Büro als Antwort auf Corona wurde von vielen Arbeitnehmern begrüßt. Doch diese Form des Arbeitens kostet auch Geld.

Foto: Arielinson / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Die böse Überraschung: Zuhause Arbeiten kommt Angestellten teuer

Arbeiten zuhause, neudeutsch im Homeoffice, wurde zur Eindämmung des Coronavirus verordnet und stieß auf Zustimmung sowohl bei Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern.

Monetäre Nachteile für Arbeitnehmer

Für die Arbeitnehmer zeigte sich aber erst im Nachhinein, dass ein Heimbüro nicht nur das Zusammenarbeiten erschwert, sondern auch handfeste monetäre Nachteile bedeutet. Etwa bei den Stromkosten, wie das Vergleichsportal Check24 errechnete.

So verursachen der Betrieb von Laptop, Monitor, Schreibtischlampe, Wasserkocher oder Kaffeemaschine und die Nutzung des Elektroherds oder der Mikrowelle Mehrkosten von rund 25 bis 43 Cent pro Heimarbeitstag. In Summe muss der Arbeitnehmer mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 94 Euro pro Jahr rechnen.

Homeoffice-Pauschale läuft aus

Bislang wurden diese Kosten durch die Homeoffice-Pauschale steuerlich abgefangen. Pro Arbeitstag im Heimbüro konnten bei der Einkommensteuer pauschal 5 Euro abgezogen werden, im Jahr maximal 600 Euro. Doch diese Regelung lief gestern, Freitag, aus.

Die neue Bundesregierung in Berlin hat bisher keine Fortführung der Regelung für 2022 auf den Weg gebracht. Auf diesen Kosten bleiben die Arbeitnehmer künftig vermutlich also sitzen.

Büro Arbeit

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