„Lobau-Protestcamp“ zeigt die verkehrte Welt der linken Polit-Schickeria – Unzensuriert

Dieses zweistöckige, in Wien-Donaustadt illegal errichtete Holzhaus ging in Flammen auf. Während der Verfassungsschutz wegen Brandstiftung ermittelt, vermutet FPÖ-Landtagsabgeordneter Mahdalik womöglich eine illegale Feuerstelle als Brandursache.

Foto: Z.V.g.
„Lobau-Protestcamp“ zeigt die verkehrte Welt der linken Polit-Schickeria

Der Brand eines illegal errichteten Gebäudes im „Lobau-Protestcamp“ in Wien-Donaustadt zeigt erneut die verkehrte Welt der linken Polit-Schickeria. Die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler tut sich da besonders hervor.

Illegales Gebäude auf fremden Grund

Man muss sich das einmal vor Augen führen: Da errichten Menschen, die mit der Verkehrsplanung, die übrigens von einer großen Mehrheit der Wiener unterstützt wird, nicht einverstanden sind, auf einem Grundstück, das nicht ihnen gehört, einfach ein Gebäude. Ohne Baugenehmigung. Ohne jemanden zu fragen. Sie schaffen ein Camp, um den Straßenbau und vor allem den Lobautunnel zu verhindern.

Stadt Wien drohte und entschuldigte sich

Das wird lange toleriert. Von der Stadt Wien, von der Polizei, von den Behörden. Und manche Medien huldigen die Gesetzesbrecher sogar wie Helden. Als die Stadt Wien dann die Menschen vertreiben will, ihnen über einen Anwalt Millionenklagen androhte, passierte etwas für den linken Zeitgeist Typisches: Ein NGO-Bündnis warf der Stadt Wien vor, gegen Menschenrechte zu verstoßen. Tatsächlich nahm die Stadt Wien diese angedrohten Klagen dann nicht nur zurück, sondern sie entschuldigte sich auch noch dafür, die Räumung des „Lobau-Protestcamps“ mit Hilfe eines Anwaltsbriefes herbeiführen zu wollen.

Ludwig ließ Protest-Zeltlager von Corona-Maßnahmengegner räumen

Jetzt stelle man sich vor, Kundgebungsteilnehmer der Corona-Maßnahmenkritiker würden irgendwo in Wien ein Protestcamp mit illegalen Bauten errichten. Was würde dann wohl geschehen? Die Stadt Wien würde wohl nicht so tolerant sein wie bei den Aktivisten des „Lobau-Protestcamps“. Der Mainstream würde auf die „Rechtsextremen“ hinhauen und kein NGO-Bündnis würde auf die Barrikaden steigen, um womöglich angedrohte Millionenklagen zu verhindern.

Wie SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig mit Corona-Maßnahmengegner verfährt, zeigte er Ende November, als er im Wiener Stadtpark ein Protest-Zeltlager über Nacht räumen ließ. Natürlich fand man Gründe dafür: Maßnahmengegner hätten Passanten angepöbelt, hieß es.

Gewessler spricht von “inhaltlicher Auseinandersetzung”

Nun ist die Holzhütte im „Lobau-Protestcamp“ abgebrannt – und hat erneut die linke Polit-Schickeria in Aufruhr gebracht. Auf den Verdacht der Brandstiftung reagierte Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne), die den Lobautunnel verhinderte, empört:

Wenn sich dieser Verdacht erhärtet, wurde die Gesundheit von jungen Menschen bewusst aufs Spiel gesetzt. Das ist auf das Schärfste zu verurteilen.

Sie sei froh, „dass niemand verletzt wurde, und überzeugt, dass die Behörden nun rasch ermitteln werden“, so Gewessler. Und weiter:

Mir ist wichtig, eines ganz klar zu betonen: Unsere Demokratie lebt von der lebendigen Diskussion und von inhaltlicher Auseinandersetzung. Aber diese führen wir mit Worten und niemals mit Gewalt.

Kein Wort, dass eine kleine links-affine Gruppe Gesetze brach. Das ist Gewessler offenbar nicht wichtig. Sie bezeichnete die illegalen Bauten der Aktivisten tatsächlich als “lebendige Diskussion” und “inhaltliche Auseinandersetzung”. Eine unglaubliche Aussage einer Ministerin, die Gesetzesbrüche dem Vernehmen nach so beschreibt und wohl auch toleriert.

Haben Baustellenbesetzer Holzbaracke abgefackelt?

Der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik vermutet eine andere Ursache des Brandes. In einer Aussendung meinte er, dass eine illegale Feuerstelle womöglich schuld am Brand im Protestcamp sein könnte. Wörtlich sagte er:

Eventuell haben ja besoffene oder eingekiffte Baustellenbesetzer die Holzbaracke selber durch eine illegale Feuerstelle beim Vorglühen für Silvester abgefackelt.

Pyramide der Lobau-Besetzer

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link