Der große Schmäh mit dem Impfpass: Gültigkeit wird immer kürzer, Strafen härter – Unzensuriert

In Salamitaktik erhöht man auch in Frankreich von Emmanuel Macron die Anforderungen, um essen gehen oder durchs Land reisen zu dürfen.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Der große Schmäh mit dem Impfpass: Gültigkeit wird immer kürzer, Strafen härter

Die Corona-Impfung wurde als „Gamechanger“ bezeichnet. Wer erst einmal zwei Stiche bekommen hat, wäre „vollimmunisiert“ – und erhält einen Teil seiner Freiheiten wieder zurück.

Immer weniger Freiheit für immer mehr Stiche

Es hat sich herausgestellt, dass der Teil der Freiheiten sehr klein ist, den man den Geimpften zurückgab. Stück für Stück wurden sie immer weniger. Und es hat sich auch herausgestellt, dass es sich bei der Impfung um ein „Abo“ (Zitat von RKI-Chef Lothar Wieler über die dritte Impfung) handelt.

Zu diesem „Abo“ gehört es auch, dass die Laufzeit des Impfpasses immer weiter reduziert wird. War anfänglich von einer Befristung der Impfwirkung kaum die Rede, ist der Impfpass jetzt nur noch 270 Tage, also neun Monate, nach der Zweitimpfung gültig. Doch schon wird über die nächste Verkürzung debattiert.

EMA-Chef für dreimonatige Impfintervalle

So empfahl der Direktor für Impfstrategie der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) eine dreimonatige Auffrischungsimpfung, der Leiter der Infektionsabteilung der Wiener „Klinik Favoriten“, Christoph Wenisch, auf den sich Österreichs Bundesregierung immer wieder berufen hat, verlangte bereits eine monatliche Corona-Impfung.

Frankreich führt viermonatiges Impfintervall ein

Diesen Forderungen kommt nun als erstes Frankreich nach. Die Regierung von Präsident Emmanuel Macron hat beschlossen, dass der Impfpass künftig nur noch vier Monate Gültigkeit hat, nicht wie bisher sieben. Nur wer alle vier Monate impfen geht, darf in einem Restaurant essen, ein Konzert besuchen oder durch Frankreich reisen.

Gleichzeitig wurden die Strafen drakonisch erhöht: Auf einen gefälschten Impfpass stehen jetzt fünf Jahre Haft, das Vorzeigen eines Ausweises einer anderen Person kostet 1.000 Euro statt bisher 135 Euro.

Emmanuel Macron

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