Perverse Rechtsprechung gegen Novak Djokovic: Ausweisung, weil Meinung nicht passt – Unzensuriert

Novak Djokovic ist nicht nur eine Ikone im Tennis. Jetzt wurde er auch zum Märtyrer der Anti-Impfbewegung, weil er für seine Einstellung bestraft wurde.

Foto: Carine06 from UK / wikimedia.org (CC BY-SA 2.0)
Perverse Rechtsprechung gegen Novak Djokovic: Ausweisung, weil Meinung nicht passt

Vor vier Tagen wurde beschlossen, dass die „Australian Open“, eines der größten Tennisturniere im Jahreslauf, ohne den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic stattfinden werden. Sein Visum war annulliert und sein Einspruch dagegen abgelehnt worden.

Nasenfaktor: Einstellung gefällt nicht

Dabei hat es die Begründung in sich. In dem Urteil der Richter heißt es, dass Djokovic eine Anti-Impfeinstellung habe, die eine Bedrohung für die australische Bevölkerung darstelle. So hatte bereits der Einwanderungsminister argumentiert.

Zudem hätte die Teilnahme des serbischen Tennisprofis am Turnier zu einer Anti-Impfstimmung im Lande führen können:

Ein Tennisweltstar kann Menschen jeden Alters beeinflussen, ob jung oder alt, aber vielleicht besonders die jungen und die leicht zu beeindruckenden.

Glatter Rechtsbruch

Auf gut Deutsch: Djokovic darf nicht ins Land und dort Tennis spielen, weil seine Einstellung zu einem bestimmten Thema der Regierung des Landes nicht gefällt.

Zwar sieht auch das australische Recht vor, dass niemand wegen seiner Meinung diskriminiert werden darf, aber das galt anscheinend nur früher. Denn selbst die Justiz hat sich davon verabschiedet.

Novak Djokovic

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