Angriff auf Moschee in Wien-Favoriten: Bekennervideo bestätigt linksradikalen und ausländischen Hintergrund – Unzensuriert

Auf dem Bekennervideo ist zu sehen, wie Maskierte mit einem Notfall-Hammer die Fensterscheiben der ATIB Moschee in Wien-Favoriten einschlagen.

Foto: Screenshot / Internetseite Nûçe Ciwan
Angriff auf Moschee in Wien-Favoriten: Bekennervideo bestätigt linksradikalen und ausländischen Hintergrund

Als am Mittwoch, 2. Februar, in den frühen Morgenstunden mehrere Fensterscheiben der ATIB Moschee in Wien-Favoriten eingeschlagen wurden, waren Grüne und vor allem die SPÖ mit Vorverurteilungen schnell zur Stelle. Vertreter beider Parteien konstruierten das Narrativ der „Moslemfeindlichkeit“ der Österreicher. Jetzt stellte sich heraus: Bei den vermummten Tätern dürfte es sich um eine PKK-Vorfeldorganisation namens APOCU gehandelt haben.

“Aktion gegen den Verband des faschistischen türkischen Staates”

In einem Bekennervideo auf der Internetseite Nûçe Ciwan wird der Angriff auf die ATIB Moschee stolz gezeigt, darüber steht im Text:

Die Märtyrerin Amara Cudi APOCU Youth Initiative organisierte eine Aktion gegen den Verband des faschistischen türkischen Staates in Wien, der Hauptstadt Österreichs.

FPÖ-Obmann in Favoriten fordert öffentliche Entschuldigung

In einer Aussendung sieht der FPÖ-Obmann in Wien-Favoriten, Stefan Berger, aufgrund des Bekennervideos den linksradikalen und ausländischen PKK-Angriff auf die ATIB Moschee als erwiesen an. Berger sagte:

Es ist besonders perfide, wenn Favoriten zum Austragungsort ausländischer Konflikte wird und SPÖ, Grüne sowie die Betroffenen dies mit der Moslemfeindlichkeit der Österreicher framen. Eine öffentliche Entschuldigung von Nationalrätin El-Nagashi und Bezirksrat Yüksek sowie eine klare Distanzierung der Grünen und der SPÖ von Erdogan nahen Vereinen wie ATIB sowie der linksextremen Gewalt der PKK, die von der heimischen Antifa tatkräftig unterstützt wird, ist unumgänglich und längst fällig.

Sowohl Nationalratsabgeordnete Fakir El-Nagashi von den Grünen als auch Bezirksrat Muhammed Yüksek (SPÖ) hätten die Behauptungen und Anschuldigungen der ATIB unkritisch und unhinterfragt hingenommen, so Berger.

„Wir sind die Waisenkinder Österreichs“

Berger sieht in Bezirksrat Yüksek einen besonderen Stimmungsmacher in der Einwanderergesellschaft. Auf Facebook hat der SPÖ-Mann vier Postings über den Anschlag verbreitet und darin unter anderem beklagt, dass zu wenig Medienvertreter vor Ort waren. Er schrieb:

…Die Realität war eine andere, keine Journalisten, kein Fernsehen und keine Kameras! Wie so oft in vielen Gesprächen mit MuslimInnen wird die Aussage „wir sind die Waisenkinder Österreichs“ bestätigt! Danke an den Vorsitzenden und dem Pressesprecher Hrn. Yasar Ersoy für ihre Zeit und den vielen türkischstämmigen Journalisten, die auch berichtet haben.

Bei solchen Postings und dem Vorwurf, dass Österreicher moslemfeindlich seien, braucht man sich nicht zu wundern, wenn dieser Anschlag auf die Moschee trotz Bekennervideo von Linksradikalen im nächsten Rechtextremismus-Bericht des Innenministeriums auftauchen würde.

Bekennervideo ATIB Moschee Wien-Favoriten

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