Mit Unterstützung der Bauern: FPÖ fordert verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln – Unzensuriert

Die FPÖ (im Bild Agrarsprecher Schmiedlechner, l.) unterstützt gemeinsam mit freien Bauern ein Volksbegehren zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln.

Foto: z.V.g.
Mit Unterstützung der Bauern: FPÖ fordert verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln

Seit Jahren ist das Landwirtschaftsministerium fest in “schwarzer Hand”, und seit Jahren verspricht man dort sowie von Seiten des ÖVP-Bauernbundes eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln. Geschehen ist bisher freilich nichts, erst kürzlich schwenkte ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger um und fordert eine zahnlose “Freiwilligkeit” bei der Kennzeichnung. Der FPÖ geht das nicht weit genug.

Regierung versprach Umsetzung, passiert ist nichts

FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner, selbst Landwirt, fordert nun die sofortige Umsetzung einer “ordentlichen Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, wie sie bereits endlos von Seiten der ÖVP diskutiert wird”. Die schwarz-grüne Regierung habe diese zudem im Regierungsprogramm für 2021 versprochen, geschehen ist allerdings nichts:

Die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung sowie bei verarbeiteten Lebensmitteln wurde bereits im Regierungsprogramm vereinbart. Die Regierung hat uns eine Umsetzung bis 2021 versprochen. Jetzt haben wir 2022, die Herkunftskennzeichnung ist bis jetzt nicht umgesetzt.

So geschieht es beispielsweise, dass immer noch gerne importiertes Fleisch als “österreichisches Qualitätsprodukt” ausgegeben wird, und man so die Konsumenten betrügt. Man unterstütze daher auch ein vom Verein “Echt Ehrlich” initiiertes Volksbegehren für eine lückenlose Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln.

Ehemalige Bauernbündler auf Seite der FPÖ

Unterstützung erhält die FPÖ mit ihrem Vorhaben auch von einem Bezirkskammerrat des ÖVP-Bauernbundes aus dem Waldviertel, der diesen (als einer von vielen Bauern in den vergangenen Monaten) verlassen hat und nun als freier Mandatar für die Bauern kämpft.

„Der Konsument muss beim Kauf von Lebensmitteln und Rohstoffen ausreichend Informationen für seine Kaufentscheidung erhalten. Ohne eine nachvollziehbare und exakte Kennzeichnung ist dies nicht gegeben“, erklärte der Bezirkskammerrat und betonte die hohe Qualität der heimischen Produktion, die damit gefördert wird.

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