Von wegen: Statt “Lauterbach ist Deutschlands Liebling” wohl eher “Deutschlands Angstmacher” – Unzensuriert

Auch renommierte Meinungsforscher verwechseln offenbar Bekanntheit mit Beliebtheit. Nur so konnte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) “beliebtester Politiker” werden.

Foto: Superbass / wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Von wegen: Statt “Lauterbach ist Deutschlands Liebling” wohl eher “Deutschlands Angstmacher”

„Lauterbach ist Deutschlands Liebling“, schallte es Ende Jänner durch die Mainstream-Medien. SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach wäre laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von Bild der beliebteste Politiker Deutschlands.

Gleiches Meinungsforschungsinstitut, andere Ergebnisse

Das schien dem Journalisten Boris Reitschuster angesichts der eigenartigen Persönlichkeit, der unklaren Ausdrucksweise und der sich widersprechenden Inhalte des Politikers unglaubwürdig. Also strengte er eine eigene Umfrage an – ebenfalls bei Insa. Und siehe da: Gerade einmal 41 Prozent bescheinigten Lauterbach Vertrauen, gegen 35 Prozent, die kein Vertrauen in ihn haben.

Auf die Fragestellung kommt es an

Das lag sicherlich an der Fragestellung. Insa hatte bei der Bild-Umfrage einfach gefragt: „Wer ist der beliebteste Politiker?“ Und nachdem der Gesundheitsminister schon seit Auftauchen des Coronavirus König der Talkshows im Fernsehen ist, fiel sein Name am häufigsten.

Reitschuster hingegen fragte die Zustimmung bzw. Ablehnung folgender Aussage ab: „Ich habe Vertrauen in Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.“

König der Angstmacherei

Bestimmt liegt aber auch das geringe und weiter sinkende Vertrauen in Lauterbach an seiner Wirrheit und seiner Panikmacherei, die jetzt als Bundesgesundheitsminister allen Bürgern offenbar wird.

So hatte er erst am 20. Jänner bei einer virtuellen Konferenz mit den Staatskanzleichefs von Bund und Ländern behauptet, dass Mitte Februar 400.000 bis 600.000 Corona-Infektionen pro Tag sowie eine noch höhere Intensivbettenauslastung durch Corona-Patienten zu verzeichnen sein werden. Die Mainstream-Medien berichteten entsprechend.

Doch jetzt, Mitte Februar, sieht die Lage ganz anders aus: weniger als 200.000 Neuinfektionen, Tendenz sinkend, und weniger Intensivbettenbelegung als zum Zeitpunkt von Lauterbachs Angstmacherei.

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