Nächster Erfolg der Protestbewegung: WU rudert bei 2G-Pflicht für Studenten zurück – Unzensuriert

Ihre Proteste wirkten: Aus für die unselige “2G-Regel” an der Wirtschaftsuniversität in Wien und der Universität in Klagenfurt.

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Nächster Erfolg der Protestbewegung: WU rudert bei 2G-Pflicht für Studenten zurück

Österreichs Universitäten gebärdeten sich besonders Corona-eifrig.

Keine „Freiheit der Lehre“ 

Die Wirtschaftsunis Wien und Klagenfurt planten sogar, ab dem kommenden Sommersemester nur noch jene Studenten zum Studium zuzulassen, die entweder gegen Covid 19 geimpft, oder genesen sind. Die MedUni Wien will überhaupt nur noch Geimpfte zulassen. Alle gesunden Studenten, die nicht unter diese Gruppen fallen, wären exmatrikuliert oder höchstens für ein Semester beurlaubt worden, da alle Vorlesungen wieder als Präsenzveranstaltung abgehalten werden.

Dagegen formte sich eine breite Protestbewegung, die sich auch nicht scheute, Gesicht zu zeigen. Bei mehreren Demonstrationen forderten die Studenten die freie Lehre ein – auch für Impffreie.

Keine Übernahme der Verantwortung

Nun dürfte es den Rektoren zu heiß geworden sein. Sie erklärten heute, Donnerstag, „ihre Pläne für eine 2G-Pflicht im Sommersemester vorerst auf Eis“ zu legen.

Wie auch schon die schwarz-grüne Bundesregierung gestehen die Herren und Damen ihren Fehler jedoch nicht ein, sondern argumentieren mit den allgemeinen Öffnungsschritten ab 5. März und der Ankündigung der Regierung, die Umsetzung der Impfpflicht durch Experten evaluieren lassen zu wollen.

RFS sieht „Riesenerfolg“

Dennoch sieht RFS-Bundesobmann Matthias Kornek in diesem Rückzieher einen „Riesenerfolg“:

Unser demokratischer und juristischer Widerstand hat sich voll ausgezahlt.

„1G, 2G, 2,5G, 3G-Unfug beenden“

Das Sommersemester soll wie bisher ablaufen. Die Apa schreibt, dass „nun mit der schon bisher gültigen 2,5G-Regel ins Sommersemester gestartet wird. Bei dieser haben neben Geimpften und Genesenen auch PCR-getestete Personen Zugang zur Uni. Die Uni Klagenfurt stellt indes von 2G auf 3G um.“ Was ist hier eigentlich der Unterschied?

Nicht von ungefähr fordert daher FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek auf, den „1G-, 2G-, 2,5G-, 3G-Unfug zu beenden“. Er wird dazu nächste Woche einen Antrag im Parlament einbringen.

Studenten-Demo vor der WU

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