Rivalitäten verlagern sich in die virtuelle Welt: Indien verbietet chinesische Apps – Unzensuriert

Die virtuelle Welt bedeutet Macht und Einfluss, und wird deshalb von den Staaten auch im Zuge von Auseinandersetzungen genützt.

Foto: JNL / Wikimedia (FAL)
Rivalitäten verlagern sich in die virtuelle Welt: Indien verbietet chinesische Apps

Die Rivalitäten zwischen den Staaten verlagern sich zunehmend auch in die virtuelle Welt.

Verbot von Internetseiten nach Grenzkonflikt

So hat aktuell das Elektronikministerium in Indien 54 chinesische Apps verboten, darunter auch das „chinesische Amazon“ Alibaba. Schon zuvor war das chinesische soziale Netzwerk TikTok wegen Sicherheitsbedenken blockiert worden.

Nicht zum ersten Mal verbietet Indien chinesische Internetangebote. Erstmals geschah dies 2020 nach einem tödlichen Grenzkonflikt mit China im Himalaya.

Kommunisten schon lange auf Verbotskurs

Anderseits ist die kommunistische Volksrepublik China Meister im Verbieten von Internetseiten und Vorschreiben, was die Bürger im Internet sehen dürfen und was nicht.

Im September 2015 verbot die chinesische Verwaltungsbehörde rund 3.000 Internetseiten. Bereits im Jahre 2008 sollen 30.000 Staatsangestellte damit beschäftigt gewesen sein, Internetseiten zu sichten, aus linker Sicht zu bewerten und eventuell zu verbieten. Es wird angenommen, dass sich die Zahl dieser Zensoren bis heute deutlich erhöht hat, hinzu kommt verstärkt automatisierte Technologie beim Zensieren zum Einsatz.

Internet Troll

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