Impfungen am Tiefstand: Nur noch knapp 2.000 pro Tag lassen sich stechen – Unzensuriert

Pro Tag lassen sich nur noch rund 2.000 Personen stechen – die meisten davon holen sich die dritte Impfung.

Foto: KitzD66 / pixabay.com
Impfungen am Tiefstand: Nur noch knapp 2.000 pro Tag lassen sich stechen

Stell dir vor, es ist Impfpflicht, und keiner geht hin! Nur noch 2.000 lassen sich durchschnittlich pro Tag stechen, seit die Zwangsimpfung in Kraft ist. Das haben sich ÖVP-Kanzler Karl Nehammer und der grüne Gesundheitsminister wohl ganz anders vorgestellt.

Am Sonntag nur 2.396 Impfungen

Die Zahlen von gestern, Sonntag, lassen tief blicken: Den ersten Stich holten sich nur 173 Personen, den zweiten 715, den dritten 1.508. Macht in Summe 2.396 Impfungen. Das ist, seit es die Möglichkeit gibt, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ein absoluter Tiefstand – siehe Grafik:

Apotheker gegen Zwangsimpfung

Mitten in die Statistik, die zeigt, dass sich die Österreicher um die Impfpflicht nicht scheren, platzt auch noch eine Aussendung, in der sich Apotheker gegen den Impfzwang aussprechen.
Eine Gruppe Pharmazeuten und Apotheken-Mitarbeiter fordern in einem offenem Brief den “lebendigen wissenschaftlichen Diskurs”. Die Impfpflicht sei zu überdenken und objektive Beratung in Apotheken zu gewährleisten. Andernfalls würden möglicherweise vermeidbare Impfschäden auftreten und das Ansehen sowie die Glaubwürdigkeit ihres Berufsstandes in der Bevölkerung langfristig sinken.

Objektive Beratung könnte verlorengehen

Die Verfasser befürchten, dass individuelle und situationsbezogene Beratung auf objektiver Basis in den heimischen Apotheken verlorengehen könnte. Damit beziehen sie sich vor allem auf den aktuellen Umgang mit den vorübergehend zugelassenen Covid-19-Vakzinen. Die Österreichische Apothekerkammer legte ihren Mitgliedern in vergangenen Rundschreiben, ähnlich wie die Ärztekammer, nahe, dass “[…] die aktuellen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums selbstverständlich auch als wissenschaftliche Grundlage für die Beratung und Information über COVID-19-Impfungen […]”, zu sehen sind.

Kritischer Diskurs wird vermisst

Seriöse Beratungsleistung von Apothekern erfordert jedoch, auf ein breites Spektrum an Symptomen und Empfindungen betroffener Menschen einzugehen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wissenschaftlicher Diskurs sollte dabei laufend zu neuen Einsichten und Erkenntnissen führen, die wiederum die Grundlage der medizinischen Beratung darstellen. Im offenen Brief wird jedoch auch darauf aufmerksam gemacht, dass der kritische Diskurs hinsichtlich der Impfpflicht vermisst wird.

Abweichler mit Sanktionen bedroht

Apotheker, die in ihrer Beratung vom Kurs der eigenen Standesvertretung abweichen oder Kritik daran äußern, müssten mit Sanktionen rechnen, die existenzbedrohendes Ausmaß annehmen können, heißt es in der Aussendung. Aus diesem Grund bleiben die Verfasser des öffentlichen Briefs anonym. Bis 15. März besteht die Möglichkeit für Apotheker und Pharmazeuten, diesen Brief zu unterzeichnen. Zustimmungserklärungen werden bei einem Notar gesammelt, der der Schweigepflicht unterliegt. Seit Veröffentlichung des Briefes haben sich bereits mehr als 200 Unterstützer angeschlossen.

Unterstützungserklärung unterschreiben

Der offene Brief wird in Unterstützung der “Agentur für Globale Gesundheitsverantwortung”, die sich für Verhältnismäßigkeit und mehr Transparenz im Zusammenhang mit der Impfpflicht einsetzt, veröffentlicht. Zustimmungserklärungen können weiterhin per Mail an [email protected] gesandt werden und werden vertraulich behandelt.

Impfen

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