Doktorarbeit der grünen Justizministerin Alma Zadić soll 73 Plagiate aufweisen – Unzensuriert

Die grüne Justizministerin Alma Zadić steht im Verdacht, bei ihrer Doktorarbeit gleich 73 Mal “geschwindelt” zu haben.

Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf
Doktorarbeit der grünen Justizministerin Alma Zadić soll 73 Plagiate aufweisen

Als der renommierte Promotionsexperte für Betrug, Plagiat und Fälschung, Manuel Theisen, der grünen Justizministerin Alma Zadić Mitte Jänner Täuschung bei ihrer Doktorarbeit vorwarf, konnte sie – auch weil der Mainstream entgegen anderen ähnlichen Fällen keine mediale Hetzjagd machte – dem Druck noch standhalten. Exxpress wollte aber nicht zur Tagesordnung übergehen und ließ von einer vierköpfigen Gruppe von Wissenschaftlern ein Gutachten über die Dissertation erstellen. Dieses liegt nun vor und würde laut Exxpress die massiven Vorwürfe gegen Zadić bestätigen.

44 Seiten starkes Gutachten

Exxpress hat das ganze Gutachten, immerhin 44 Seiten, online gestellt. Es seien gleich 73 Plagiats-Teile gefunden worden, so das Medium, das zusätzlich auch den deutschen Plagiatsjäger Martin Haidingsfelder bat, das Gutachten des österreichischen Wissenschafts-Teams zu überprüfen. Dieser fand harte Worte für die Justizministerin:

Wenn Sie Charakter hat, dann tritt sie zurück.

Laut Exxpress wolle das Wissenschafts-Team anonym bleiben, denn zu groß sei die Sorge, von linkslastigen Medienvertretern untergriffig attackiert und mit Rufschädigungen überzogen zu werden. Das wäre ja nicht das erste Mal der Fall!

Original-Zitate fast wortident übernommen

Schon der bayerische Plagiatsexperte Theisen kam zum Schluss, dass in der im Jahr 2017 zum Thema „Übergangsjustiz im ehemaligen Jugoslawien“ verfassten Doktorarbeit von Zadić Originalzitate fast wortident übernommen worden seien. Unzensuriert berichtete.

Klar gegen Grundregeln verstoßen

Auch der Medienwissenschaftler Stefan Weber sagte, dass die grüne Politikerin klar gegen die Grundregeln verstoßen habe, eigenes von fremdem geistigen Eigentum zu unterscheiden. Wörtlich meinte er:

Die Arbeit ist sicher wissenschaftlich nicht korrekt. Sie ist für den Leser systematisch irreführend, weil man bei keinem Satz weiß: Was stammt von Frau Zadić, was von jemand anderem?

Auch ÖVP-Ministerin Raab im Visier der Plagiatsjäger

Zuletzt geriet auch ÖVP-Familienministerin Susanne Raab unter Beschuss, weil sie bei ihrer Diplomarbeit „getäuscht“ haben soll. Der bei den Türkisen bereits gefürchtete „Plagiatsjäger“ Stefan Weber sprach auf seinem Blog von „Plagiaten und Quatsch“. Unzensuriert berichtete.

Alma Zadic

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