Tränenreicher Appell einer Kärntnerin gegen Polizeigewalt geht unter die Haut – Unzensuriert

Eine Kärntner Diplomkrankenschwester berichtet unter Tränen, mit welcher unfassbaren Polizeigewalt Beamte gegen friedliche Demonstranten losgegangen sind: “Wegen einer blöden Maske”.

Foto: Screenshot / Facebook
Tränenreicher Appell einer Kärntnerin gegen Polizeigewalt geht unter die Haut

Dieses Video auf Facebook geht unter die Haut. Eine Kärntner Diplomkrankenschwester fordert unter Tränen ein Ende der Polizeigewalt, die sie selbst bei einer Corona-Demo vergangenen Sonntag in Spittal an der Drau miterleben musste. In ihrem Video sagt sie Richtung Exekutive:

Überlegt einmal, was ihr da tut. Ihr geht auf ein friedliches Volk los, ihr tut’s alte Männer auf den Boden drücken, die euch nichts tun. Wegen einer blöden Maske. Wegen einer blöden Maske. Wisst ihr überhaupt, was ihr da tut?

Demonstrations-Teilnehmer wollen keine Gewalt

Die Demonstrations-Teilnehmer seien friedlich, blieben friedlich, würden keine Gewalt wollen. Und wenn sie auf einer Demonstration sei, so die Kärntnerin, „und es bögelt mich einer nieder“, würde sie trotzdem friedlich bleiben.

“Könnt ihr euch noch in den Spiegel schauen?”

Dann erzählt sie über die Veranstaltung mit dem SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser in Millstatt, die zur gleichen Zeit stattfand. Wie berichtet, trug dort keiner eine Maske oder hielt Abstand. Am gleichen Tag seien auf der Demonstration in Spittal an der Drau die Teilnehmer niedergeprügelt worden, so die Kärntnerin, die Richtung Polizei fragt:

Könnt ihr euch eigentlich noch in den Spiegel schauen? Ist es das, was ihr wollt? Mir fehlen die Worte. Als Kind habe ich gelehrt bekommen, dass die Polizei dein Freund und Helfer ist, mittlerweile glaube ich schon gar nicht mehr daran. Ihr geht zu unrecht vor, überlegt, was ihr tut.

“Schieß ihr auf die eigenen Leute?”

Die diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester sagte zudem, dass sie nie einen Unterschied gemacht hätte, wer im Krankenbett gelegen sei. Wörtlich:

Wenn ich fünf Minuten vorher von einem Polizisten niedergetippelt worden wär’, und dieser Polizist erleidet einen Herzinfarkt, ich würde hingehen und ihn reanimieren, würde versuchen, sein Leben zu retten. Weil das ist meine Aufgabe, meine Profession. Ich habe nie Unterschiede gemacht, wer im Bett liegt, sei es ein Polizist, ein Landeshauptmann oder sonst was. Weil jeder Mensch ist gleich. Mensch ist Mensch. Das muss endlich aufhören! Wenn die Regierung jetzt sagt, „Schussbefehl“, greift ihr dann zur Pistole und schießt die eigenen Leute nieder? Die euch nichts tun. Wo dann die Kinder zuschauen. Macht euch Gedanken darüber.

Nach 24 Monaten Widerstand sei es an der Zeit, dass diese Repressalien aufhören müssen, so die Kärtnerin in ihrem emotionalen Video-Beitrag.

Kärntnerin Tränen

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