Gesunde Österreicher ließen sich nicht einsperren: „Lockdown für Ungeimpfte” blieb ohne Wirkung – Unzensuriert

Abriegelungsmaßnahmen seien unbegründet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgeschafft werden, sagen Forscher der renommierten Johns Hopkins Universität in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland.

Foto: smadore / pixabay.com
Gesunde Österreicher ließen sich nicht einsperren: „Lockdown für Ungeimpfte” blieb ohne Wirkung

Ob der „Lockdown für Ungeimpfte”, den die schwarz-grüne Regierung gegen gesunde Österreicher verhängt hatte, verfassungswidrig war, werden die Höchstrichter noch zu prüfen haben. Wirksam war er jedenfalls nicht, wie die Universität Wien nun herausfand.

Das Einsperren nicht geimpfter Österreicher war am 15. November gestartetet worden. Am 22. November trat jedoch zusätzlich ein österreichweiter “Lockdown für alle” in Kraft, bis 12. Dezember. Danach galt wieder ein “Lockdown” nur für Ungeimpfte. Über die Weihnachtsfeiertage und Silvester wurden die Zwangsmaßnahmen de facto auch für Ungeimpfte temporär aufgehoben, wirklich geendet hat er dann aber erst am 31. Jänner.

Gesunde Menschen über Wochen weggesperrt

Jetzt haben Forscher der Uni Wien die Wirkung dieser umstrittenen Verordnung, gesunde Menschen über Wochen vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, untersucht. Ergebnis: Es war wenig wirksam.

Geimpfte schränkten Kontakte mehr ein als Ungeimpfte

Auf der ORF-Internetseite heißt es, dass die Eingesperrten ihre sozialen Kontakte sogar erhöht hätten. Im Radio-Wien-Interview sagte Politikwissenschaftlerin Julia Partheymüller:

Unsere Zahlen sprechen sogar eher dafür, dass Geimpfte, obwohl sie von den verschärften Regeln selbst nicht betroffen waren, ihre Kontakte stärker einschränkten als Ungeimpfte.

Bei der Mobilität zeigen die Daten der Uni-Studie, dass sowohl Geimpfte, als auch Ungeimpfte im Jänner wieder mehr unterwegs waren, wobei auch die Mobilität von Ungeimpften im Vergleich höher lag als die von Geimpften. Ähnlich ist auch das Bild beim Einkaufen: Trotz “Lockdown” waren ungeimpfte Personen im Jänner öfter in Geschäften als noch im Dezember.

Einsperren hat kaum Auswirkungen auf Virusgeschehen

Dass „Lockdowns“ grundsätzlich kaum Auswirkungen auf das Virusgeschehen haben, hatte bereits sehr früh der griechisch-amerikanische Gesundheitswissenschaftler John P. A. Ioannidis. Der Stanford-Professor meinte im Jänner 2021:

Während kleine Vorteile nicht ausgeschlossen werden können, finden wir keine signifikanten Vorteile für das Fallwachstum restriktiverer „Lockdowns“. Ähnliche Reduzierungen des Fallwachstums können mit weniger restriktiven Interventionen erreicht werden.

Untersucht wurden dazu Regionen in zehn Ländern: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Iran, Italien, Niederlande, Spanien, Südkorea, Schweden und die USA.

“Lockdowns” hatten wenig oder keine Wirkung auf Mortalität

Der bekannte deutsche Virologe und Epidemiologe Klaus Stöhr schlug – allerdings ein Jahr später, Anfang Februar 2022 – in die gleiche Kerbe:

Auch wenn sicherlich allgemein gültige Schlussfolgerungen schwierig sind: Metaanalyse aus sorgfältig ausgewählten Studien schlussfolgert: – “Lockdowns” hatten wenig oder keine Wirkung auf Mortalität.

Abriegelungsmaßnahmen abschaffen

Gemeint war damit die Studie der renommierten Johns Hopkins Universität in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland, die sehr deutlich zeigt, dass ein „Lockdown“ fast gar keinen Effekt auf die Anzahl der Corona-Toten hat. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Todesrate durch das Wegsperrren der Menschen nur um 0,2 Prozent gesenkt wurde. Vernichtend daher das Urteil der Forscher:

Die Wirkung von „Lockdowns“ ist gering bis nicht existent. Abriegelungsmaßnahmen sind unbegründet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgeschafft werden.

Mann hinter Jalousien

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