„Trendwende blieb aus“: Engpässe und Probleme der Rohstoffbeschaffung wachsen – Unzensuriert

Die deutsche Industrie klagt über die Rohstofflage. Die von der Politik postulierte Erholung blieb nicht nur aus, die Lage verschärfte sich. Und zwar noch vor der Ukraine-Krise.

Foto: Siemens Pressebild / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
„Trendwende blieb aus“: Engpässe und Probleme der Rohstoffbeschaffung wachsen

Das Ifo-Institut hatte für Februar eigentlich eine Entspannung für die Industrie erwartet. Engpässe hätten zurückgehen, die Rohstoffbeschaffung hätte wieder leichter klappen sollen. Beides ist nicht eingetreten, und zwar noch bevor die Ukraine-Krise die Lage verschärfte.

Düstere Stimmung bei Unternehmern

Im Gegenteil. Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich im Februar sogar noch verschärft. 74,6 Prozent der Firmen hätten Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten, wie das Münchner Ifo-Institut in dieser Woche mitteilte. Das sind deutlich mehr Unternehmen als noch im Jänner, als diese Probleme auf 67,3 Prozent zutrafen.

Konsequenzen für die Zukunft

Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, stellt fest:

Die erhoffte Trendwende ist ausgeblieben.

Und er betont:

Der Materialmangel verzögert somit weiter den Aufschwung in der Industrie.

Siemens Gasturbine

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