Die Kronen Zeitung muss schon wieder “nachträgliche Mitteilung” veröffentlichen – Unzensuriert

Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) setzte eine “nachträgliche Mitteilung” in der Kronen Zeitung durch.

Foto: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
Die Kronen Zeitung muss schon wieder “nachträgliche Mitteilung” veröffentlichen

Die Kronen Zeitung musste auf der Startseite seiner Online-Ausgabe krone.at wochenlang eine Urteilsveröffentlichung des FPÖ-Parlamentsklubs veröffentlichen. Jetzt löste eine vom Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer (FPÖ) erwirkte “nachträgliche Mitteilung” diese „gerichtliche Einschaltung“ ab.

FPÖ wehrt sich gegen Falschmeldungen

Die FPÖ wehrt sich offensichtlich erfolgreich gegen mutmaßliche Falschmeldungen in den Medien, die – ob Absicht oder aufgrund schlampiger Recherche – zustande kommen. Seit heute, Montag, ist auf der Startseite von krone.at unter der Überschrift „Causa Stieglitz – Ing. Norbert Hofer begehrt folgende Mitteilung“ zu lesen, dass ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftssachen gegen den damaligen Verkehrsminister Hofer eingestellt wurde. Es seien keine Anhaltspunkte vorgelegen, dass der prüfende Sachverhalt einen strafbaren Tatbestand zu erfüllen vermochte.

Drei Artikel beanstandet

Die Kronen Zeitung hatte es sich jedenfalls nicht nehmen lassen, in mehreren Artikel über das Ermittlungsverfahren zu berichten, womit Hofer medial in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Und zwar unter den Titeln:

Stieglitz-Spende: Nationalrat liefert Hofer aus
Geschenkannahme? FPÖ stimmt Hofers Auslieferung zu
Kickl legt Hofer bei Anklage nun Rücktritt nahe

Seiten nicht mehr auffindbar

Sucht man heute nach diesen Artikeln, sind sie nicht mehr auffindbar. Auf diesen Seiten heißt es nur noch:

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Norbert Hofer

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