Zwölf Kandidaten kämpfen um den Élysée-Palast: Kopf-an-Kopf-Rennen um Stichwahl – Unzensuriert

Frankreichs Staatspräsident Emanuel Macron, der globalistische Interessen vertritt, braucht außenpolitische Erfolge, um wiedergewählt zu werden. Seine Herausforderer kommen von rechter Seite.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Zwölf Kandidaten kämpfen um den Élysée-Palast: Kopf-an-Kopf-Rennen um Stichwahl

In einem Monat, am 10. April, wählen die Franzosen wieder den Staatspräsidenten.

Nur drei Namen im Rennen

Insgesamt gehen zwölf Kandidaten ins Rennen, wobei nur dreien eine Chance auf den Einzug in die Stichwahl gegeben wird. Dass der globalistische Amtsinhaber Emmanuel Macron den Sieg schon im ersten Wahlgang einfahren kann, gilt als unwahrscheinlich.

In einer Stichwahl am 24. April wird er wohl gegen einen von zwei rechten Politikern antreten: Marie Le Pen von der rechtskonservativen Rassemblement National oder dem erst kürzlich die Bühne der Politik betretenen Rechtspolitiker Eric Zemmour.

Unterstützung aus gesellschaftlicher Mitte

Der Journalist mit algerisch-jüdischen Wurzeln kann auch auf Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager hoffen. Dort war der rechte Flügel verärgert, weil seine Kandidaten bei den Vorwahlen benachteiligt und Ex-Ministerin Valérie Pécresse zur Spitzenkandidatin für die Präsidentschaftswahl gewählt worden war. Ein Drittel schwörte der konservativen Partei ab und unterstützt nun Zemmour.

Vor wenigen Tagen bekam Zemmour weitere Schützenhilfe. Denn Le Pens bekannte Nichte, Marine Marechal, wechselte zu ihm, weil er in Kernfragen weniger angepassungsbereit als ihre Tante sei.

Klare Ansagen

Zemmour nimmt sich kein Blatt vor den Mund und spricht die Probleme in Frankreich klarer als alle anderen Politiker aus, weshalb er vor allem bei den jungen Wählern punkten dürfte.

So beantwortete er die Frage einer Afrikanerin, , ob jemand wie sie, wenn er Präsident werde, nach Frankreich kommen dürfe, weil es hier ein besseres Leben gebe, mit einem erfrischenden und klaren Nein.

Macron sucht außenpolitische Erfolge

Macron trat angesichts der vielen ungelösten Probleme im eigenen Land, ganz im Geiste der „Grande Nation“, als Vermittler zwischen den Kriegsparteien Ukraine und Russland auf, was seine Umfragewerte wieder steigen ließ. Aktuell könnte er auf 30 Prozent Zustimmung kommen, Le Pen liegt bei 15 Prozent, Zemmour bei 13 Prozent. Alle anderen Kandidaten rangieren unter „ferner liefen“.

Emmanuel Macron

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