„SZ“ schrieb 2021: „Würden in der Ukraine nicht Milliarden geklaut, bräuchte das Land keine Kreditmilliarden“ – Unzensuriert

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wurde von den Mainstream-Medien noch vor einem Jahr als “korrupter Politiker” bezeichnet.

Foto: PRESIDENT OF UKRAINE VOLODYMYR ZELENSKYY Official website / wikimedia.org (CC BY 4.0)
„SZ“ schrieb 2021: „Würden in der Ukraine nicht Milliarden geklaut, bräuchte das Land keine Kreditmilliarden“

Vor einem Jahr war der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj für die westliche Mainstream-Medien noch ein Präsident, der Tatkraft vortäuscht. Nun ist er plötzlich der heroische Held, der dem Westen die Moral predigt.

“Korrupt wie eh und je”

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hatte noch im Februar 2021 überhaupt keine Skrupel, Selenskyj unter dem Titel „Korrupt wie eh und je“ die Leviten zu lesen. Selten sei ein Präsident in der Gunst der Wähler so schnell abgestürzt wie Selenskyj, hieß es in einem Kommentar. Weniger als zwei Jahre nach seinem triumphalen Sieg über Amtsinhaber Petro Poroschenko würde laut Umfragen gerade noch ein Fünftel der Ukrainer in einem ersten Wahlgang für ihn stimmen. Das sollte, so der SZ-Autor, dem Westen zu denken geben.

Konflikt in Ost-Ukraine wurde Flächenbrand

Viele Ukrainer wollten 2019 dem Versprechen des vormaligen Komikers Selenskyj glauben, er könne den Krieg mit Russland in der Ost-Ukraine schnell beenden. Schon vor einem Jahr ist in der Bevölkerung Ernüchterung eingekehrt, weil bald klar wurde, dass Russlands Präsident Wladimir Putin keinerlei Interesse daran hat, durch ein Eindämmen des Konflikts die nach Westen strebende Ukraine zu stärken. Der Konflikt in der Ost-Ukraine hat sich im Gegenteil zu einem fürchterlichen Flächenbrand entwickelt.

Nichts gegen die Macht der Oligarchen getan

Die SZ warf Selenskij vor einem Jahr auch vor, keine Reformen durchgeführt und nichts gegen die Macht der Oligarchen über weite Teile von Politik, Medien und Wirtschaft getan zu haben. Wörtlich schrieb die Zeitung:

Würden in der Ukraine nicht Milliarden geklaut, bräuchte das Land keine Kreditmilliarden aus dem Westen. Der Internationale Währungsfonds immerhin hat sich nun geweigert, Selenskyj weiteres Geld zu leihen, solange dieser nur wohlfeile Reformversprechen abgibt.

Vom Kredit-Schuldner zum Moral-Apostel

Jetzt, nach dem Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, ist alles anders. Geld spielt anscheinend überhaupt keine Rolle mehr. Und Selenskyj wurde nicht nur zum Helden im westlichen Europa, sondern auch zu einem Politiker, der allen anderen die Moral predigt.

Wolodimir Selenskij

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