Medien-Akademie lehrt, wie man Skandale richtig aufdeckt – Unzensuriert

Die Medien-Akademie des Freiheitlichen Bildungsinstituts bietet heuer tiefe Einblicke in das Thema Investigativjournalismus.

Foto: geralt / pixabay.com
Medien-Akademie lehrt, wie man Skandale richtig aufdeckt

Beinahe täglich tauchen Vorwürfe, Anschuldigungen oder Verdächtigungen, kurz „Skandale“, in den Medien auf. Der Investigativjournalismus hat Hochkonjunktur. Aber wie rollt man eine Affäre richtig auf? Das Freiheitliche Bildungsinstitut beschäftigt sich in seiner diesjährigen Medien-Akademie mit investigativen Recherchen. Bewerbungen sind noch bis 30. April möglich.

ÖVP-Korruption und Corona als Leitthemen

Anhand von zwei aktuellen großen Themenkomplexen wird in den Seminaren praxisorientiert gearbeitet: einerseits Korruption und Postenschacher, wie sie im aktuellen ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss behandelt werden, andererseits das Corona-Sonderrechtsregime mit seinen vielfältigen Auswirkungen auf das Leben aller Österreicher in den letzten zwei Jahren.

Von der Recherche zur Veröffentlichung

Neben der thematischen Einführung werden etwa Grundlagen der Recherche, Umgang mit (anonymen) Informationen sowie die verständliche Aufarbeitung und Publikation komplexer Inhalte, ob in Text oder Bild, gelehrt. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des Investigativjournalismus stehen auf dem Programm.

Umgang mit Faktenchecks

Ein Seminartag widmet sich auch dem Instrument des „Faktenchecks“, der in den letzten Jahren als Herrschaftsinstrument der Mainstream-Medien gegenüber ihren nicht vom Staat finanzierten Konkurrenten an Bedeutung gewonnen hat. Wie kann man sich vor ihnen schützen – und wie checkt man die Fakten der anderen?

Seminare und Praxis

Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet auch die Unterbringung und Verpflegung in den Seminarhotels. Erwartet wird neben der Seminarteilnahme die Praxistätigkeit bei alternativen Medien wie beispielsweise unzensuriert oder in Medienabteilungen der FPÖ sowie die Ausarbeitung eines eigenen Rechercheprojekts.

Bewerbung noch bis 30. April möglich

Bewerber bringen Interesse an Recherche und investigativem Journalismus mit und verfügen idealerweise bereits über (erste) journalistische Erfahrung. Die schriftliche Bewerbung hat einen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben sowie eine Beschrei­bung der bisherigen journalistischen Tätigkeit zu enthalten und ist bis spätestens 30. April per Mail an [email protected] zu richten.

Das komplette Programm als pdf kann hier heruntergeladen werden.

 

Erstes Modul Freitag, 6. bis Sonntag, 8. Mai 2022

Die Medienakademie startet am Freitag, 6. Mai, um 15 Uhr in St. Pölten. Am ersten Wochenende stehen unter anderem folgende Punkte am Programm:

  • Thematische Einführung
  • Parlamentarischer Untersuchungsausschuss
  • Das Corona-„Sonderrechtsregime“
  • Grundlagen der Recherche
  • Umgang mit (anonymen) Informationen
  • Wie stelle ich eine Medienanfrage?

Freitag und Samstag Abend findet jeweils ein Kamingespräch statt, für den ersten Samstag werden die freiheitlichen Mitglieder des Untersuchungsausschusses mit dem Fraktionsführer Christian Hafenecker für einen interessanten Austausch zur Verfügung stehen.

Kamera-Objektiv

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