Steuerzahler könnten auf 20 Millionen Impfdosen sitzenbleiben – Unzensuriert

In Österreich sind fast 16 Millionen Impfdosen vorrätig, trotzdem hat die Regierung weitere acht Millionen Vakzine bestellt.

Foto: Screenshot / Facebook / FPÖ-TV
Steuerzahler könnten auf 20 Millionen Impfdosen sitzenbleiben

Die „Experten“ des österreichischen Impfgremiums haben sich für eine „Booster“-Impfung ab fünf Jahren ausgesprochen. Hat das vielleicht damit zu tun, dass die Regierung nicht mehr weiß, wie sie die viel zu viel bestellten Impfdosen an den – oder besser in den – Mann bringen soll?

Budget für Ankauf von Impfdosen weiter erhöht

Hunderttausende Impfdosen sind schon abgelaufen, Millionen Impfdosen drohen abzulaufen, und mehr als 5,4 Millionen Dosen wurden bereits ins Ausland gespendet. Das ist die erschreckende Bilanz der Regierung, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler umgeht. Wer nun glaubt, Schwarz-Grün hätte daraus seine Lehren gezogen, irrt – jetzt nämlich haben ÖVP und Grüne das Budget für den Ankauf von Impfstoffen um satte 120 Millionen Euro erhöht.

“Es lässt sich derzeit keiner impfen”

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch sagte gegenüber FPÖ TV:

Offensichtlich reicht es nicht, dass wir schon eineinhalb Millionen bereits abgelaufene Impfdosen wegschmeißen mussten, wir haben Millionen Dosen auch schon verschenkt – und trotzdem wird weiter eingekauft. Es lässt sich derzeit keiner impfen, das wird auch im Herbst nicht anders sein, egal, wie man die Impfpflicht definiert, ob man sie ab 60, 70 oder 30 Jahren macht. Jene Personen, die bis heute nicht geimpft sind, werden sich auch im Herbst nicht impfen lassen. Impfpflicht hin oder her.

Preis für Impfdosen stieg beträchtlich an

Europaweit ist die Nachfrage nach Corona-Impfstoffen eingebrochen. Sogar ein Stopp des EU-Ankaufsprogramms wird angedacht. In Österreich wurden in der vergangenen Woche durchschnittlich 2.745 Impfungen pro Tag verabreicht. Insgesamt sind in Österreich 75 Prozent der Menschen geimpft – und zwar seit drei Monaten unverändert. Gleichzeitig werden die Impfstoffe immer teurer. Kosteten sie anfänglich noch 15,50 Euro pro Einheit, stieg der Preis pro Stück bereits auf 20 Euro.

Ablaufdatum für 16 Millionen Impfdosen nach hinten verschoben

Interessant auch, wie die schwarz-grüne Regierung mit bereits erworbenen Vakzinen umgeht. So sind in Österreich fast 16 Millionen Impfdosen vorrätig. Ihr Ablaufdatum wurde bereits nach hinten verschoben. Dennoch dürften bis Juni noch 1,4 Millionen Dosen ihre Gültigkeit verlieren. Diese werden dann meist nach einer merkwürdigen Verlängerung der Haltbarkeit einfach so auf Steuerkosten entsorgt, oder eben ins Ausland gespendet.

Acht Millionen Impfdosen bestellt

Damit nicht genug, treffen laufend neue Lieferungen ein. Insgesamt wurden für das zweite Quartal weitere acht Millionen Impfdosen bestellt. Nun könnte der Steuerzahler auf mehr als 20 Millionen Impfdosen sitzen bleiben. In einer Zeit, in der das Geld viel dringender für Entlastungen der Bürger gebraucht würde.

Impfdosen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:
Copy link