103-jährige Südtirolerin Hermine Orian Opfer von Versäumnissen der schwarz-grünen Regierung – Unzensuriert

Hermine Orian feierte am 23. April ihren 103. Geburtstag – leider immer noch ohne die österreichische Staatsbürgerschaft.

Foto: Andreas Hofer Bund Tirol
103-jährige Südtirolerin Hermine Orian Opfer von Versäumnissen der schwarz-grünen Regierung

In die Causa um die 103-jährige Südtirolerin Hermine Orian, deren sehnlichster Wunsch es ist, auch auf dem Papier österreichische Staatsbürgerin zu sein, mischt sich nun auch der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Südtirolsprecher Peter Wurm. Es gebe nach wie vor einen Mehrheitsbeschluss des Nationalrats vom Herbst 2019, der die Regierung beauftragt, die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler zu ermöglichen, so Wurm, und das sei endlich umzusetzen.

Als Österreicherin geboren

Opfer dieser Versäumnisse von Schwarz-Grün: Hermine Orian aus Schenna bei Meran, die im April ihren 103. Geburtstag feierte und anlässlich ihres Ehrentages abermals ihren sehnlichsten Wunsch äußerte:

Ich wurde als Österreicherin geboren und will als Österreicherin sterben.

Wie berichtet, wurde Orian am 23. April 1919 noch in der Republik Deutsch-Österreich geboren, also bevor Südtirol durch den „Diktatfrieden“ von Saint-Germain-en-Laye (unterzeichnet am 10. September 1919, in Kraft seit 16. Juli 1920) an Italien abgetreten werden musste.

Staatsbürgerschaft wird sonst wie Ramsch auf Basar verscherbelt

Seit mehr als zehn Jahren bemüht sich Frau Orian um die österreichische Staatsbürgerschaft. Seit November 2021 ist der Andreas-Hofer-Bund für Tirol (AHBT) in der Sache tätig. Leider ohne Erfolg. In einer Aussendung wird FPÖ-Südtirolsprecher Wurm daher deutlich:

Während unsere Staatsbürgerschaft mittlerweile wie Ramsch auf einem türkischen Basar an Menschen aus aller Herren Länder verscherbelt wird, verweigert man einer 103-jährigen Altösterreicherin ihren sehnlichsten Wunsch. Es kann nicht sein, dass Menschen, die Teil unseres Volkes sind und über Jahrhunderte Teil unseres Landes waren, verwehrt wird, sich mit ihrem Vaterland auch mittels Pass zu verbinden.

Beschluss des Nationalrats endlich umsetzen

Wurm dankte vor allem auch dem Andreas-Hofer-Bund Tirol, der sich unermüdlich für die Sache Südtirols aufopfert und gerade im Fall Orian nicht lockerlässt. Weiters meinte der FPÖ-Mandatar:

Ich hoffe sehr, dass wir es schaffen, ihr diesen Wunsch noch zu erfüllen. Eigentlich sollte dies bereits passiert sein, denn es gibt nach wie vor einen Mehrheitsbeschluss des Nationalrats vom Herbst 2019, der die Regierung beauftragt, die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler zu ermöglichen. Das ist endlich umzusetzen!

Hier finden Sie den entsprechenden Entschließungsantrag zur “Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler” vom Herbst 2019.

Hermine Orian 103. Geburtstag

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