„Pöbel“ soll Masken auch im Sommer tragen, aber ÖVP-Kanzler Nehammer kümmern Viren nicht mehr – Unzensuriert

Bezeichnendes Bild: Während der „Pöbel“ (im Hintergrund) Maske tragen muss, gelten Corona-Regeln für die ÖVP-Elite samt Kanzler Nehammer offenbar nicht.

Foto: Dragan Tatic / BKA
„Pöbel“ soll Masken auch im Sommer tragen, aber ÖVP-Kanzler Nehammer kümmern Viren nicht mehr

Die Österreicher fühlen sich verhöhnt. Während in Supermärkten auch bei mehr als 30 Grad FFP2-Masken vorgeschrieben sind und GECKO-Chefin Katharina Reich auffordert, Winter-Geburtstage schon im September zu feiern, kümmern ÖVP-Kanzler Karl Nehammer die Viren nicht mehr.

Schlag ins Gesicht der Österreicher

Wie berichtet, schrie Nehammer beim ÖVP-Bundesparrteitag den Delegierten folgende Sätze zu:

So Viele in so einem kleinen Raum, heißt auch, so viele Viren, aber jetzt kümmert es uns nicht mehr! Schön, dass ihr da seid´s!

Auf offener Bühne schaltete der ÖVP-Chef bei Corona in den Modus der Missachtung und versetzte allen Österreichern einen Schlag ins Gesicht. Während Nehammer alle anwesenden im dichtgedrängten Saal höchstpersönlich zu Dauerimmunisierten erklärte und für sie die „Pandemie“ quasi für beendet erklärte, trat zwei Tage später, am Montag, 16. Mai, die Chefin der „Gesamtstaatlichen Krisenkoordination“ (GECKO) in die Öffentlichkeit, um Horrorszenarien der nächsten Corona-Welle zu schüren.

Winter-Geburtstage schon im November feiern

Die Maske sei wichtig und notwendig, auch über den Sommer, Geburtstage im November sollten schon im September gefeiert werden, Arbeitnehmer sollten sich auf ein etwaiges Home-Office-Szenario vorbereiten, sagte Reich gegenüber der Kleinen Zeitung.

Nehammer soll Ende der “Pandemie” auch Gesundheitsminister sagen

FPÖ-Parteichef Herbert Kickl meinte in einer Aussendung, dass ÖVP-Kanzler Nehammer die „Pandemie“ am Parteitag zwar für beendet erklärt habe, doch müsse er dies auch seinem grünen Gesundheitsminister Johannes Rauch sagen. Kickl nahm Bezug auf Nehammers Aussage zum Parteitag, die er so kommentierte:

Prinzipiell ist das ja eine vernünftige Einstellung. Das Problem dabei: Nehammers Aussage hat offenbar nur für den eigenen Parteitag Gültigkeit – für den Rest des Landes heißt es weiterhin Maskenpflicht in vielen Bereichen. Über tausend ÖVPler stundenlang in einer kleinen Halle sind kein Corona-Risiko – der Einkauf im Supermarkt oder zwei Stationen mit der U-Bahn offenbar schon. Das ist ein absoluter Witz und durch nichts zu rechtfertigen.

Rauch erteilt Supermarkt-Angestellten Absage

Einem Aufstand der Supermarkt-Angestellten gegen den Maskenzwang im Sommer hat Gesundheitsminister Rauch übrigens eine Absage erteilt. Vorerst bis 8. Juli gilt die FFP2-Pflicht wie in Öffis, Spitälern, Pflegeheimen auch im „lenbensnotwendigen Handel“.

Karl Nehammer

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