“Kronen Zeitung”-Leser schicken Bundespräsident Van der Bellen in Pension – Unzensuriert

Während die Kronen Zeitung (oben im roten Kasten) ein niederschmetterndes Umfrageergebnis für Van der Bellen präsentiert, “kürt” oe24 den amtierenden Bundespräsidenten gegen die Bierpartei zum Sieger.

Foto: Screenshot / Kronen Zeitung / oe24
“Kronen Zeitung”-Leser schicken Bundespräsident Van der Bellen in Pension

Österreichs Bundespräsident musste bei einer Umfrage der Kronen Zeitung, ob es gut wäre, wenn Alexander Van der Bellen wieder antreten würde, eine ordentliche Ohrfeige einstecken. 68 Prozent sagten, er solle in Pension gehen. Aber auch die Kommentare waren alles andere als schmeichelhaft.

Vielzahl von bösen Kommentaren

„Er war bei der ersten Wahl nicht meine Wahl und wird es auch heuer nicht werden“, bemerkte „kenneviel“. „Am besten soll er Österreich verlassen, hat auch nichts für unser Land getan“, schrieb „Platin01“. „Den wählen wir nicht noch einmal, nein, so sind wir nicht!“, brachte „HermannZ“ seine Meinung zum Ausdruck. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus einer Vielzahl von bösen Kommentaren, die in der Kronen Zeitung unter dem Umfrageergebnis veröffentlicht wurden.

Van der Bellen gewinnt gegen Bierpartei

Am Sonntag soll feststehen, ob der 78-Jährige nochmals als Bundespräsident kandidiert. Ob die Umfrageschlappe in der Krone Einfluss auf seine Entscheidung nehmen wird, im Herbst zur Wahl anzutreten?

Während die Kronen Zeitung das Volk direkt befragte, bemühte die Zeitung oe24 die Meinungsforscher der Lazarsfeld-Gesellschaft um eine Vorschau. Hier wurden im Zeitraum vom 16. bis 19. Mai 2.000 Menschen befragt. Und da sieht es für Van der Bellen deutlich besser aus: 42 Prozent würden demnach den amtierenden Bundespräsidenten wieder wählen. Der Haken dabei: Als Gegenkandidaten wurden FPÖ-Chef Herbert Kickl, Ex-BZÖler Gerald Grosz und Marco Pogo von der Bierpartei abgefragt.

Gegenkandidat kandidiert gar nicht

Diese Umfrage hat deshalb einen fahlen Beigeschmack, weil Kickl schon mehrmals ausgeschlossen hat, für das höchste Amt im Staat zu kandidieren. Den Bierpartei-Chef Pogo, der sich als Bezirksrat in Wien-Simmering mit Zuspätkommen, Fehlen und unzulässigen Anträgen einen unrühmlichen Namen gemacht hat, in die Ziehung zu nehmen, zeugt auch nicht gerade von seriösem Vergleich.

Kronen Zeitung / oe24 / Bundespräsidentenwahl

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