Schafe und Rinder im Visier: Neuseeland führt “Rülps- und Furz-Steuer” ein – Unzensuriert

Schafe prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild Neuseelands. Jetzt wurden sie als gefährliche Klimakiller entlarvt.

Foto: Majaranda / pixabay.com
Schafe und Rinder im Visier: Neuseeland führt “Rülps- und Furz-Steuer” ein

Neuseeland ist ein schönes Land mit freundlichen Menschen am anderen Ende der Welt. Doch selbst in dieser abgeschiedenen Region sind die Menschen von der Welle des Klimawahns erfasst worden. Während in unseren Breiten der Autoverkehr und fossile Brennstoffe für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden, ist dort der Methanausstoß der Schafe und Rinder als vermeintlicher Klimakiller Nummer eins identifiziert worden. Das Rülpsen und Furzen der Tiere wird deren Besitzern ab 2025 bares Geld kosten.

Schafherden gehören zum Landschaftsbild

Traditionell ist die Schaf- und Rinderzucht ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes. Jeder Besucher des Landes erinnert sich an die Schafherden, die ihm auf den Landstraßen und den saftigen Wiesen begegnet sind. Doch statt sich an Tier und Natur zu erfreuen, sehen örtliche Klimahysteriker in den Vierbeinern lediglich gefährliche Klimasünder. Für 40 Prozent des neuseeländischen Methanausstoßes sollen die Schafe und Rinder des Landes verantwortlich sein. Wahre “Klimakiller”, für die die Züchter des Landes in drei Jahren zu einer Klimaschutz-Steuer verdonnert werden sollen. So sieht es eine Gesetzesvorlage vor, die diesen Monat beschlossen wurde.

Ideologie vor Hausverstand

Dabei hat sich die Schafpopulation in den letzten Jahrzehnten ohnehin drastisch reduziert. Von rund 70 Millionen Anfang der 1980er Jahre auf derzeit nur noch 26 Millionen. Doch auch das scheint den ideologischen Entscheidungsträgern der links-grünen Regierung zu viel zu sein, und muss folglich bestraft werden.

Kluft zwischen Stadt und Land

Schon vor Jahren hat die Agitation der Klimahysteriker gegen die beiden Tiergattungen ihren Anfang genommen. Angesehene Landwirte wurden plötzlich als Klimasünder gebrandmarkt, eine Kampagne gegen Fleischkonsum entfacht, berichtete ein Schafzüchter der Deutschen Welle im Dezember 2020. Es seien die Stadtbewohner und die dort lebenden Politiker, die kein Verständnis für die Schafzucht hätten, so der Landwirt. Die Landbevölkerung sehe das hingegen ganz anders.

Steuer bald auch in Österreich?

Mit der “Rülps- und Furz”-Steuer wird Neuseeland wahrscheinlich weltweit das erste Land sein, das eine solche Strafsteuer einführt. Doch warten wir ab, ob nach dem Feindbild Auto nicht auch bald hierzulande unsere Kühe ins Visier der linksgrünwoken Städter geraten.

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