Jetzt doch: Welt-Schwimmverband schließt Transen großteils von Frauenbewerben aus – Unzensuriert

Von nun an gibt es im Schwimmsport drei Geschlechts-Kategorien.

Foto: z.V.g.
Jetzt doch: Welt-Schwimmverband schließt Transen großteils von Frauenbewerben aus

Der Schwimm-Weltverband “Fina” hat Ende letzter Woche auf einem außerordentlichen Kongress in Ungarn neue Regeln für transsexuelle Schwimmer bei Wettkämpfen festgelegt: Demnach dürfen Transvestiten nur an Frauen-Bewerben teilnehmen, wenn sie ihre Geschlechtsanpassung abgeschlossen haben, bevor sie in die männliche Pubertät gekommen sind.

Entscheidung ist ein Mittelweg

Während viele Schwimmerinne fordern, Männer, die sich selbst als Frauen sehen, vollstädnig von Damenwettkämpfen auszuschließen, hat die Fina nun einen Kompromiss gefunden, der weitestgehend unter den Sportlern Zustimmung finden wird. Grundsätzlich dürfen nun zwar Männer weiterhin bei den Frauen mitmachen, aber nur, wenn sie schon vor der Pubertät eine Umwandlung vollzogen haben. Defacto ist das aber ein Ausschluss durch die Hintertür, da die wenigsten im Kindesalter ihr Geschlecht ändern. Für Personen die damit ausgeschlossen werden, soll es künftig aber eine eigene Wettkampf-Kategorie geben.

Internationaler Medien-Aufschrei enorm

International hat die Entscheidung für Empörung unter linken Journalisten gesorgt: So spricht die Deutsche Welle von einem “De-facto-Bann” und Der Standard von einer “restriktiven” Entscheidung. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisiert die Neu-Regelung als “Gut gemeint, aber nicht für alle Seiten fair”. Ganz sicher fair ist die Regelung jedenfalls gegenüber den (echten) Sportlerinnen, die nun nicht mehr gegen “Kolleginnen” in Männerkörpern mehr antreten müssen.

 

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