Entsetzen über Tierleid: Unfassbare Zustände in AMA-Gütesiegel-Betrieb aufgedeckt – Unzensuriert

Der “Verein gegen Tierfabriken” deckte eine unbeschreibliche Tierqual in einem niederösterreichischen Schweinemastbetrieb auf.

Foto: VGT.at/ Verein gegen Tierfabriken
Entsetzen über Tierleid: Unfassbare Zustände in AMA-Gütesiegel-Betrieb aufgedeckt

Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) deckte unglaubliche Zustände in einem niederösterreichischen Schweinemastbetrieb auf. Die Tiere vegetieren auf engstem Raum auf einstreulosen Vollspaltböden vor sich hin. Unter ihnen verwesende Kadaver und Knochenreste. Und das alles unter Patronanz der Agrarmarkt Austria (AMA). Es wurde Anzeige erstattet.

Tierschützer alarmierten Amtstierärztin

Mehr als 2.000 Tiere sollen in den Hallen des Betriebs gehalten werden, berichten die Tierschützer. Aufmerksam auf den Betrieb wurden sie durch ein anonym zugespieltes Videomaterial. Und was sich einem darbietet, hat mit verantwortungsvoller Tierhaltung nichts zu tun. Die alarmierte Amtstierärztin soll bei der am heutigen Donnerstag durchgeführten Kontrolle ihr Entsetzen nicht verbergen haben können.

Viele Tiere krank und verletzt

Das Tierleid ist unbeschreiblich. Auf den Aufnahmen sind Schweine mit Beulen, entzundenen Augen, abgebissenen Schwänzen und offenen Wunden zu sehen. Auf den Vollspalt-Betonboeden gibt es keinerlei Einstreu, die das bedauernswerte Leben der Schweine erträglicher machen könnte. Rost und Dreck springen einem entgegen.

Tote Tiere überall

Dem nicht genug, scheinen die Betreiber nicht einmal verstorbene Tiere aus den Stallungen zu entfernen. So liegen tote Tiere unterschiedlichen Verwesungsgrades in den Gängen. Verstorbene Tiere wurden von ihren Artgenossenen teilweise angefressen. Zum Teil sind auch nur noch Knochenreste von ihnen übrig.

Tierqual muss ein Ende haben

Die Missstände in diesem und anderen AMA-Schweinefabriken mit einstreulosem Vollspaltenboden sind objektiv beweisbar und werden vom Großteil der Bevölkerung mit Entsetzen aufgenommen”, berichtet VGT-Obmann Martin Balluch. Doch so könne es nicht weitergehen. Sowohl aus Sicht der Schweine, als auch der Konsumenten, der Öffentlichkeit und der Schweinebranche selbst.

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