Test-Regime und Masken: SPÖ-Wien will grünen Gesundheitsminister zum Buhmann machen – Unzensuriert

SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker mimt weiter den “Hardliner” in der Corona-Politik, doch die unpopulären Maßnahmen will er dem Gesundheitsminister umhängen.

Foto: Bwag / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Test-Regime und Masken: SPÖ-Wien will grünen Gesundheitsminister zum Buhmann machen

Die SPÖ Wien drängt aufgrund einer großen Zahl angeblicher Corona-Neuinfektionen auf verschärfte Maßnahmen. Doch Gesundheitswissenschaftler Martin Sprenger sagt, dass aktuell acht bis neun von zehn Personen gar nicht wegen Corona im Krankenhaus sind, sondern nur positiv getestet.

Mit Maskenzwang in “Öffis” politisch verzockt

Der Maskenzwang im Sommer für Wiener, die in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, hat den roten Stadtpolitikern viel Kritik eingebracht. SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig machte hier die Rechnung ohne Bürger und hat sich mit dieser Verordnung politisch verzockt. Außer Schikanen für die Bevölkerung hat die Maskerade nichts gebracht, der Einfluss auf das Virusgeschehen kann bis dato nicht gemessen werden.

SPÖ-Gesundheitsstadtrat fordert härtere Maßnahmen

Dem Vernehmen nach steigen die Neuinfektionen – in Wien trotz Maskenzwang mehr als in den anderen Bundesländern, wo keine Corona-Maßnahmen mehr gelten. Woher diese Zahlen kommen, bleibt ein Rätsel, da es ja kaum noch Testungen gibt. Jedenfalls lässt SPÖ-Bürgermeister Ludwig – gewarnt von Protesten nach seinem Maskenzwang in „Öffis“ – nun seinen SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ausreiten, um vom grünen Gesundheitsminister Johannes Rauch Verschärfungen bei den Corona-Maßnahmen zu fordern. Im „Radio Wien Stadtjournal“ heute, Samstag, sagte Hacker wörtlich:

Das Maskentragen wird wohl wieder ein Thema werden. Es wird die Frage der Testungen ein Thema werden. Wir können es uns nicht leisten, dass die Spitäler bis ins Uferlose ausgereizt werden. Die Mitarbeiter sind müde, die Mitarbeiter wollen auf Urlaub gehen, müssen in Krankenstand gehen. Wir holen jetzt erst die Operationen nach, die wir im Frühjahr verschoben haben.

Keine Rede von ungeimpften Spitals-Patienten

Offenbar will Wien nicht mehr allein Maßnahmen verschärfen, sondern fordert diese vom Bund. Damit soll wohl der grüne Gesundheitsminister Rauch zum Buhmann gestempelt und Ziel des Volkszorns werden. SPÖ-Bürgermeister Ludwig könnte ja auch unabhängig vom Bund strengere Covid-Maßnahmen verordnen, wie er es ja auch schon in der Vergangenheit gemacht hat.

Interessant an der Aussage von Hacker ist zudem, dass dieser nicht mehr von ungeimpften Personen spricht, die in Spitälern liegen. Verschweigt Hacker womöglich, dass es sich dabei um Geimpfte handelt?

Sprenger: “Zahlen nicht korrekt dargestellt”

Starke Zweifel an der hohen Zahl bei Corona-Neuinfektionen hat der Gesundheitswissenschaftler Martin Sprenger, der in einem Servus-TV-Interview meinte:

Wir stellen das in Österreich nicht korrekt dar. Also wir stellen nicht dar, wie viele Menschen wirklich wegen Covid-19 im Krankenhaus sind. Aktuell dürften acht bis neun von zehn Personen gar nicht wegen Corona im Krankenhaus sein, sondern nur positiv getestet. Das zeigen die Daten auch aus anderen Ländern, die das sehr transparent darstellen. Und dann kriegen wir auch keine Information über die Altersverteilung.

Geschäfte in der “Pandemie”

Hört man dem Experten zu, fragt man sich, warum die SPÖ in Wien darauf drängt, wieder weitere Schikanen und Einschränkungen gegen die Bürger zu verhängen. Geht es um Angstmache, politisches Kalkül oder aber auch um Geschäfte, die im Rahmen der „Pandemie“ auf Kosten der Steuerzahler getätigt werden? Ludwig und Hacker sollten lieber dafür sorgen, dass die Zahl der Spitalsbetten nicht abgebaut, sondern erhöht wird und dass Maßnahmen gesetzt werden, um den Arbeitsplatz im Krankenhaus wieder attraktiver zu machen.

Peter Hacker / Gurgelbox

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