„Mann, wer hätte das gedacht, dass es einmal so weit kommt“ – Unzensuriert

Nach ihrem vielumjubelten Auftritt am Samstag bei Florian Silbereisen erfuhr Nena Kritik von den “Zeugen Coronas”.

Foto: Duncan R2 / Wikimedia (CC0 1.0)
„Mann, wer hätte das gedacht, dass es einmal so weit kommt“

„Mann, wer hätte das gedacht – dass es einmal so weit kommt“, singt die erfolgreichste deutsche Schlagersängerin aller Zeiten, Nena, in ihrem größten Hit „99 Luftballons“. Dass es „einmal so weit kommt“, dass ihr einige nicht gut Gesinnte ein Auftrittsverbot verordnen wollen und der Mainstream das dann auch noch groß transportiert, musste die 62-Jährige nach ihrem vielumjubelten „Schlagercomeback“ am Samstagabend bei Florian Silbereisen im MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) erleben.

Kommentar von “Unzensurix”

Was hat Nena getan, dass sie es verdient hätte, plötzlich von einigen Meinungs-Terroristen wie eine Aussätzige behandelt zu werden? Zeit ihres Lebens hat die 1960 als Gabriele Susanne Kerner in Hagen geborene Ausnahmekünstlerin für Frieden, Toleranz und Meinungsfreiheit gesungen – auch in der Corona-Zeit, in der auch ihre Grund- und Freiheitsrechte derart eingeschränkt wurden, dass sie nicht mehr die Bühne betreten durfte, blieb sie ihrer Einstellung treu.

Die Pop-Sängerin veröffentlichte einen Kurzfilm, der im Zeitraffer eine demonstrierende Menge zeigt. Diesen Film versah sie mit einem weißen Herz und dem Datum der Demonstration, „20.3.2021“. Darüber schrieb sie: „Danke Kassel“. Als die Frankfurter Allgemeine daraufhin titelte, „Hat Nena ein Herz für Corona-Leugner?“, meinte die Sängerin:

Ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt.

Nena blieb trotz harscher Kritik der Medien bei ihrem Standpunkt. Während ihres Konzertes auf Mallorca stellte sie vor ihren Fans erneut die Corona-Regeln in Frage.

Meinungsfreiheit endet bei anderer Meinung

Dass die Meinungsfreiheit selbsternannter Moralisten bei der anderen Meinung endet, musste auch der Sänger Xavier Naidoo erfahren. Auch er geriet – zumindest in der veröffentlichten Meinung – in den Kreis nicht erwünschter Personen (Persona non grata), als er mit den Söhnen Mannheims („Dieser Weg“) den Song „Marionetten“ öffentlich machte. Der Text ist eine Abrechnung mit der Politik und ihren gleichgeschalteten Medien (“Teile eures Volkes nennen euch schon Hoch- beziehungsweise Volksverräter”). Die Elite wehrte sich gegen Sätze wie “Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter”.

Für Gegner von Xavier Naidoo war mit dem Song “Marionetten” endgültig der Beweis erbracht, dass der Sänger umstürzlerische, staatsfeindliche Rhetorik verwendet. Der Spiegel kam dann auch gleich zur Erkenntnis:

Aber gut: Man weiß jetzt unzweifelhaft, wo Xavier Naidoo steht – sehr tief im Wutbürger-Morast nämlich, wo Kampfbegriffe wie “Lügenpresse” und “Volksverräter” gesellschaftszersetzend vor sich hin stinken.

Rückendeckung von den Fans

Xavier Naidoo schwieg zu alledem. Als der NDR (Norddeutscher Rundfunk) ihn vor Jahren vom Song Contest ausgeladen hatte, sagte Xavier Naidoo nur kurz:

Wenn es eine Demokratie nicht aushält, dass ein kleiner Sänger aus Mannheim sein Maul aufmacht, dann ist die Demokratie auch nichts wert.

Auf Facebook bekam Xavier Naidoo Rückendeckung von den Fans:

Auch wenn die Musik nicht mein Geschmack ist, habe ich das Lied trotzdem gekauft. Der Kampf gegen die Meinungsdiktatur und für die Freiheit muss unterstützt werden.

Menschenverachtende Hetze

Ein Lied vom Meinungsterror kann auch der Fußballprofi Martin Hinteregger singen, obwohl er kein Sänger ist. Ihm wurde zum Verhängnis, dass er – ach, wie skandalös! – eine Geschäftsbeziehung mit einem Ex-FPÖ-Gemeinderat in Graz hatte. Der umstrittene „Antifa“-Journalist Michael Bonvalot löste mit seinen absurden Vorwürfen eine menschenverachtende Jagd in den Mainstream-Medien aus, die den Eintracht-Frankfurt-Legionär mit nur 29 Jahren zum Ende seiner Fußball-Karriere bewegte.

Mutige Stellungnahme des MDR

Am Samstag, als Nena gleich vier Lieder auf die TV-Bühne brachte, tobte die Halle. Es bewahrheitete sich wieder einmal, dass die öffentliche Meinung eine ganz andere ist, als die veröffentlichte. Der verantwortliche Sender MDR äußerte sich überraschend mutig für diese Medienwelt:

Nena hat sich kritisch zu den Corona-Maßnahmen geäußert. Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit sind elementare Bestandteile einer pluralistischen Gesellschaft.

Manche wollen diese „elementaren Bestandteile einer pluralistischen Gesellschaft“ aber einfach nicht akzeptieren. Für diese Menschen hat Nena bereits in ihrem 1983 geschriebenen Song „99 Luftballons“ eine dafür wohl nicht gedachte Antwort parat:

Die Nachbarn haben´s nicht gerafft – und fühlten sich gleich angemacht.

Nena

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