Umstrittene Rundfunkintendantin Patricia Schlesinger zurückgetreten – Unzensuriert

Patricia Schlesinger, Symbolfigur für eine abgehobene Kaste, die ihr Luxusleben auf Kosten der “kleinen Leute” begründet.

Foto: re:publica / wikimedia.org (CC BY SA 2.0)
Umstrittene Rundfunkintendantin Patricia Schlesinger zurückgetreten

Lange hat sich die umstrittene Intendantin des Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) an ihren mit Sehergeldern gut gepolsterten Chefsessel geklammert. Nachdem sie schon letzten Donnerstag den Vorsitz der ARD zurückgelegt hatte, erfolgte am gestrigen Sonntag der finale Schritt. Sie quittierte nun auch ihren Dienst als Chefin des Regionalsenders.

Sofortigen Rücktritt erklärt

“Patricia Schlesinger legt ihr Amt als Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) mit sofortiger Wirkung nieder und tritt als Chefin des Senders zurück,” verlautbarte der Rundfunkrat des Senders am gestrigen Sonntag. Damit hat die umstrittene Intendantin einen Schritt vollzogen, der sowohl von Politik, als auch von der Öffentlichkeit immer vehementer gefordert worden war.

Hemmungslose Verschwendung von Gebührengeldern

Die Liste der im Raum stehenden Vorwürfe, die sie letztlich zu Fall brachten, ist lang. Sie reicht von als “Dienstessen” getarnten Luxusmenüs für VIPs in ihrer Privatwohnung, einer saftigen Gehaltserhöhung, dem Umbau ihrer Chefetage um kolportierte 650.000 Euro, dubiose Beraterverträge, einem Luxusdienstwagen mit Massagesitzen bis hin zum (gestoppten) Bau eines absurd teuren Medienhauses und Vetternwirtschaft.

Alles Vorwürfe, zu denen Schlesinger selbst nach Wochen nicht Rede und Antwort stehen wollte.

Keiner Verfehlungen bewusst

In ihrem Rücktrittsschreiben begründet die abgetretene Intendantin ihre Demission mit angeblichen Diffamierungen ihrer Person. So schrieb sie laut Bild-Zeitung, dass die persönlichen Anwürfe und Diffamierungen ein Ausmaß angenommen hätten, die es  ihr persönlich unmöglich machten, das Amt weiter auszuüben. Es liegt nun an ihren Nachfolgern bei ARD und RBB, Schlesingers Verfehlungen zu verifzieren und allfällige Schadenersatz-Forderungen zu stellen. Immerhin geht es hier um öffentliche Gelder, die verschwendet worden sein sollen.

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