Bastei-Waldbrand: Irakische Shisha-Raucher als potentielle Brandstifter ausgeforscht – Unzensuriert

Vier irakische Shisha-Raucher dürften das Waldgebiet unterhalb der berühmten Basteibrücke im Nationalpark Sächsische Schweiz angezündet haben. Sie konnten nach Zeugenaussagen ausgeforscht werden.

Foto: Jens Strauß / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
Bastei-Waldbrand: Irakische Shisha-Raucher als potentielle Brandstifter ausgeforscht

Die Polizeibehörden haben vier Iraker in Rathen (Sachsen) festgenommen, die im Verdacht stehen, für das verheerende Feuer in der Nähe der berühmten Basteibrücke verantwortlich zu sein. Der gesamte Hang unter der Touristenattraktion im Nationalpark Sächsische Schweiz hatte seit dem 17. Juli für mehrere Tage in Flammen gestanden.

Zeugen lieferten wichtige Hinweise

Die Polizei ermittelt gegen drei 24- und einen 25-jährigen Mann wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Das Quartett soll auf einer Fläche zwischen der Bastei und der Kanapee-Aussicht Wasserpfeife geraucht und somit den Waldbrand im Elbsandsteingebirge ausgelöst haben. Sie hatten sich, so ein weiterer Vorwurf, dabei außerhalb der Wanderwege des Nationalparks niedergelassen.

Der Verdacht werde durch mehrere Beweismittel erhärtet, die die Brandursachenermittler am Tatort sicherstellen konnten, teilte die Polizei gegenüber den Medien mit. Schon kurz nach dem Feuer erhielten die Beamten zahlreiche Hinweise von Zeugen auf die Ausländer. Darunter auch von einem Journalisten, dem die Raucher im Wald gleich verdächtig vorgekommen waren.

Enormer Schaden im Nationalpark

Öffentlich gesucht wurde allerdings erst nach einem Transporter mit dänischen Kennzeichen. Diese Fahndung habe sich nun erledigt, so die Polizei. Inzwischen durchsuchten die Beamten deswegen Wohnungen in Dresden. Dabei stellten sie auch Mobiltelefone sicher, die sie nun auswerten. Die vier Migranten wurden festgenommen.

Das Feuer hat 2.500 Quadratmeter des Nationalparks vernichtet. Mehr als zwei Tage hatte es gedauerte, bis die Feuerwehr die Flammen in dem schwer zugänglichen Gebiet löschen konnte. Der entstandene Sachschaden soll rund zumindest 50.000 Euro betragen, dazu kommen die Kosten des Feuerwehreinsatzes.

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