Zuerst vollmundig Gas-Stopp gefeiert, dann über hohe Energiepreise gejammert – Unzensuriert

Schizophren: Anna Thalhammer von der Presse heult gern: einerseits mit den Wölfen, anderseits wegen der Energiepreise.

Foto: Mde / wikimedia.org (CC-BY-SA 3.0)
Zuerst vollmundig Gas-Stopp gefeiert, dann über hohe Energiepreise gejammert

Soll man lachen oder weinen? Es ist erst drei Tage her, da erklärte Anna Thalhammer, Journalistin bei der Tageszeitung Die Presse, Russland quasi ihren persönlichen „Gas-Krieg“. Sie hätte keine Angst, „es ein wenig kälter zu haben“. Denn „das sind mir Europa und Demokratien wert“.

Frieren für Putin bestellt – und geliefert

Nur einen Tag später lamentiert die gleiche Thalhammer, ebenfalls auf “Twitter”, dass die Preise fürs Heizen so stark steigen. Ihre Wohnung wäre mit 85 Quadratmetern „also nicht gerade riesig“. Und obwohl sie „deutlich unterdurchschnittlich Strom und Gas verbraucht“ hat, wird sie ab jetzt „mindestens 300 Euro“ für Strom und Gas zahlen müssen.

Wie schizophren ist das denn? Was glaubt die gute Dame denn? Glaubt sie, auf russisches Gas verzichten zu können – ohne Konsequenzen? Und die heißen dann nun einmal, dass Gas teurer wird!

Linke Gewinnmaximierer

Beim Strom sieht die Sache wohl etwas anders aus. Kaum ein österreichisches Energieunternehmen brüstet sich nicht damit, „umweltfreundlichen Strom“ zu erzeugen, nämlich aus Wasserkraft. Und trotzdem schnalzen die Preise nach oben, obwohl sich die Produktionsbedingungen nicht geändert haben.

Und es fällt auch Thalhammer auf, wer dafür verantwortlich ist: Sowohl in Linz, als auch in Wien sind es die SPÖ-nahen Energieunternehmen, die sich besonders am Kunden bedienen, wie auch unzensuriert mehrfach berichtet hat. So “twittert” Thalhammer:

Wien-Energie schnalzt Strompreise f(ür) KwH ab 1.9. F(ür) 0815-Optima-Tarif auf 36,3 Cent plus Grundpreis plus Netzpreis. Das ist echt a Hammer und im nationalen Vergleich recht an der Spitze. Für Landesversorger in Hand einer SPÖ-Regierung heftig, auch wenn rational nachvollziehbar.

Hochmut kommt vor den Fall

Aber Thalhammer hatte noch am Dienstag vollmundig erklärt, nicht so „leben zu wollen“ wie die Russen. Und sie meinte:

Und reden wir in 1 Jahr nochmal.

Das Jahr hat nicht einmal drei Tage gedauert:

Aber Thalhammer kann ja zu ihren Freunden mit dem Kachelofen gehen, wie vor drei Tagen noch vollmundig erklärt. Könnte nur sein, dass auch diese teuren Strom bezahlen müssen und vielleicht ausnützerische „Freunde“ dann nicht mehr so gerne willkommen heißen.

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