Impf-Abo: Vierte Impfung ab zwölf Jahren empfohlen – und die Erfolgsaussichten – Unzensuriert

Für den grünen Gesundheitsminister Johannes Rauch bleibt die Impfung die “wichtigste Maßnahme” gegen das Coronavirus.

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Impf-Abo: Vierte Impfung ab zwölf Jahren empfohlen – und die Erfolgsaussichten

Es war nicht anders zu erwarten: Das Nationale Impfgremium (NIG) empfiehlt die vierte Corona-Auffrischungsimpfung für alle ab zwölf Jahren, nachdem sie bisher nur für die über 60-Jährigen empfohlen war. Denn immerhin hat die schwarz-grüne Regierung bisher 28,6 Millionen Dosen an Covid-19-Impfstoffen geordert! Das macht für alle über zwölf halt nun einmal mindestens vier Dosen aus.

Fragwürdige Impfpropaganda

Obwohl die Impfung eine Ansteckung nicht verhindert, sich eine echte und nachhaltige Wirkung auch nach drei Impfungen bisher nicht eingestellt hat und die Nebenwirkungen erheblich sind, bleibt Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) bei seiner fragwürdigen Corona-Politik: Sie schließt das Masketragen und das Testen mit ein. So kündigte er an:

Impfung, Masken und Testen werden uns gut durch den Herbst bringen.

Bedeutet, dass im Herbst wieder eine Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln (die in Wien ja sogar im Sommer besteht!) und im Handel eingeführt werden soll. Aber, so Rauch, die Impfung bleibe „die wichtigste Maßnahme“.

Gültige Impfzertifikate werden immer weniger

Doch immer weniger Österreicher folgen dieser Auffassung: Der Anteil an „Vollimmunisierten“ (was nicht korrekt ist, denn die Impfung immunisiert nachweislich nicht!) in der impfbaren Bevölkerung, d.h. mit drei Stichen versehen, liegt nur noch wenig über der Hälfte. Gemäß NIG-Empfehlung geimpft sind 58,9 Prozent. Und es werden täglich weniger.

Schweizer Erfahrungen mit viertem Stich

Blickt man in die Schweiz, wo die Empfehlung für die vierte Impfung für über 80-Jährige bereits vor mehreren Wochen ausgesprochen und stark propagiert worden ist, dürfte der vierte Stich die Millionen lagernden Impfdosen nicht wegbringen.

Denn nicht einmal die Hochbetagten, also die Altersgruppe mit dem höchsten Risiko, einen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung zu erleiden, lassen sich noch impfen: Nicht einmal zwölf Prozent holten sich in den ersten Wochen nach der Impfempfehlung den vierten Stich. Und diese Altersgruppe war doch am bravsten beim Impfen: Mehr als jeder vierte ist mindestens dreimal geimpft. Aber auf einen vierten Stich (mit und ohne Nebenwirkungen) haben selbst sie keine Lust mehr.

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