Aus Protest gegen linke Moralisten: Kostenloser Winnetou-Kinoabend in Tulln – Unzensuriert

Der Zensurwahn selbsternannter Sittenwächter machte nun auch vor der Karl-May-Kultfigur Winnetou nicht halt. Die FPÖ wehrt sich gegen diese “abstruse Entwicklung”.

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Aus Protest gegen linke Moralisten: Kostenloser Winnetou-Kinoabend in Tulln

Ein kräftiges Zeichen gegen die Praxis, nicht genehme Kulturleistungen, Einstellungen, Menschen einfach zu streichen, die sogenannte „Cancel Culture“, will die FPÖ-Niederösterreich am 19. September im Star-Movie-Kino in Tulln setzen: Um 18 Uhr wird der legendäre Streifen „Der Schatz im Silbersee“ gezeigt. Die Eintrittskarten zahlen die Freiheitlichen, eine Anmeldung für den Abend ist aber notwendig – und zwar unter 0660/4673001.

Kriegsbeil gegen die Weltliteratur begraben

Gegenüber unzensuriert sagte FPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Bors, dass eine Ausweitung der Aktion auf einen zweiten Kinoabend im Bedarfsfall nicht ausgeschlossen sei. Indessen forderte der niederösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann, Udo Landbauer, die linken Moralisten auf, „das Kriegsbeil gegen die Weltliteratur“ zu begraben und „uns nicht einen der Helden unserer Jugend“ zu nehmen.

Verlag nahm Karl-May-Bücher aus dem Programm

Die Jagd auf die Kultfigur „Winnetou“ und damit auch auf deren Schöpfer Karl May begann, als der Kinderbuchverlag Ravensburger die Veröffentlichung von zwei Buchtiteln zum vorab in den Kinos angelaufenen Film „Der junge Häuptling Winnetou“ als Fehler bezeichnete und den Titel aus dem Sortiment nahm.

Hauptsächlich in sozialen Netzwerken wurde kritisiert, dass der Stoff von Karl May überhaupt noch verlegt wird, vor allem für Kinder. Darin würden fremdenfeindliche Stereotype wiedergegeben, die ihren Ursprung im Kolonialismus hätten. Auch der Vorwurf der kulturellen Aneignung steht im Raum – also die Übernahme von Merkmalen der Kultur der Indianer.

Linke Meinungsterroristen

Dass eine kleine Minderheit bestimmt, was eine große Mehrheit zu tun habe, störte auch den EU-Abgeordneten Harald Vilimsky (FPÖ), der auf „Twitter“ ein Zitat aus dem Meinungsmagazin Tichys Einblick veröffentlichte:

Woke Meinungsterroristen in Deutschland: “Aus dem Volk der Dichter und Denker ist eines der Richter und Henker geworden.“

Zensurwahn selbsternannter Sittenwächter

Der freiheitliche Kultursprecher in der Steiermark, Landtagsabgeordneter Marco Triller, startete ein Gewinnspiel für Karl-May-Bände, um dieser „völlig abstrusen Entwicklungen in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen“ entgegenzuwirken. In einer Aussendung meinte Triller:

Wir werden sicherlich nicht zurückweichen und Werke, deren fantastische Erzählungen und Schilderungen Generationen von Jugendlichen prägten und begeisterten, in ein bestimmtes Eck rücken zu lassen. Dem Zensurwahn selbsternannter politisch korrekter Sittenwächter scheint keine Grenze gesetzt zu sein, sogar ein Verlag knickte ein und nahm ein Buch zu einer aktuellen Winnetou-Verfilmung aus dem Angebot.

Rundes Jubiläum von Karl May

Und das alles im runden Geburts- und Todesjahr von Karl May! Für alle, die ein Zeichen gegen die linke Meinungsdiktatur setzen und sich gleichzeitig über die wahren Beweggründe von Karl May informieren wollen, sei die gerade erschienene Eckartschrift empfohlen. Der Vorsitzende der Österreichischen Karl May Gesellschaft, Wilhelm Brauneder, bringt all das Schöne an dessen Figuren, allen voran an Winnetou, zur Geltung. Die Eckartschrift kann um 9,20 Euro hier bezogen werden.

Winnetou

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