Rosenkranz-Wahlauftakt mit Winnetou-Musik und Gänsehaut im Welser Festzelt – Unzensuriert

Walter Rosenkranz und FPÖ-Chef Herbert Kickl feierten in einem Festzelt in Wels den umjubelten Auftakt zur Bundespräsidentenwahl.

Foto: Alois Endl
Rosenkranz-Wahlauftakt mit Winnetou-Musik und Gänsehaut im Welser Festzelt

Walter Rosenkranz feierte gestern, Samstag, in Wels in Oberösterreich nach Abgabe von mehr als 20.000 Unterstützungserklärungen einen emotionalen Auftakt zur Bundespräsidentenwahl.

John Otti Band spielte Winnetou-Melodie

Im völlig überfüllten Festzelt spielte die John Otti Band die Erkennungsmelodie zu den Winnetou-Filmen, als FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl die Bühne betrat und dabei – wie er sagte – Gänsehaut bekommen hat. Er lobte die John Otti Band für diese „hervorragende Idee“, warnte die Musiker aber gleichzeitig:

Ihr müss’t ein bisschen aufpassen. Ihr seid mit eineinhalb Fuß schon im Kriminal. Ihr macht euch nämlich strafbar wegen des schweren Delikts der kulturellen Aneignung. Und wenn ihr dann noch Fleisch-Esser seid’s, dann hab’t ihr Chance auf Bewährung auch keine mehr. So schaut’s aus in Österreich.

Der Häuptling der Apachen war noch eine anständige Rothaut

Kickl meinte weiter, dass er gar nicht mehr wisse, was er heutzutage noch sagen dürfe, wo die linke Gesinnungspolizei und die Stasi der linken Korrekten schon hinter jeder Ecke lauern würden. Aber, so Kickl, er sage es trotzdem:

Dieser Winnetou, der Häuptling der Apachen, das war halt noch eine anständige Rothaut, ein anständiger roter Bruder. Der hat auf seinen Stamm geschaut, der hat sein Volk beschützt, und wenn ich den Karl May richtig verstanden habe, dann hat er tausend Mal lieber die Friedenspfeife geraucht, als dass er das Kriegsbeil ausgegraben hätte.

SPÖ-Ludwig skalpiert die eigene Bevölkerung

Weiter sagte Kickl, dass es auch bei uns die roten Brüder geben würde. Mit dem Häuptling Michael Ludwig („eher ein Bleichgesicht“, so Kickl wörtlich). Dieser Michael Ludwig, der Häuptling der Roten in Wien, der skalpiere die eigene Bevölkerung regelrecht angesichts der Teuerungswelle mit seiner Preisexplosion. Dieser verwechsle das Rathaus mit einem Inkasso-Büro der übelsten Sorte. Alles werde teurer in Wien, der Strom, das Heizen sowieso, selbst beim Sterben würden die Genossen schamlos zugreifen. Das seien die Rothäute heutzutage.

Van der Bellen falscher Mann am falschen Ort

Kickl betonte in seiner Rede, wie wichtig es sei, in diesem Land das Ruder herumzureißen. Dazu müsse in einem ersten Schritt Walter Rosenkranz Bundespräsident werden. Alexander Van der Bellen sei der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort. Anstatt in eine TV-Diskussion mit Rosenkranz zu gehen, verstecke sich Van der Bellen lieber hinter einem „Mickey Mouse“-Buch und trete mit Selbstgesprächen in einem „TikTok“-Video auf.

Kompromisslos “für meine Heimat Österreich”

Bundespräsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz beteuerte in seiner Rede, dass, wenn es um „meine Heimat Österreich geht“, er kompromisslos sein werde. Wörtlich meinte er:

Mit eurer Unterstützung wird es einen Bundespräsidenten Walter Rosenkranz geben, der für Freiheitsrechte eintreten wird. Wir wollen unsere Neutralität zurückholen, unsere Sicherheit, unseren Wohlstand. Wir wollen unser Österreich zurückholen.

BP-Wahl 22 Auftakt in Wels

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