Kinoabend: Volles Haus beim Winnetou-Klassiker „Der Schatz im Silbersee“ – Unzensuriert

FPÖ-Bezirksobmann Andreas Bors, Andrea Otzlberger, Johanna Bolland und FPÖ-Landesobmann Udo Landbauer (von links) genossen den Winnetou-Kinoabend in Tulln.

Foto: Z.V.g.
Kinoabend: Volles Haus beim Winnetou-Klassiker „Der Schatz im Silbersee“

Einen schönen Erfolg landeten die Freiheitlichen mit ihrem Winnetou-Abend im „Star Movie“-Kino in Tulln in Niederösterreich. Diese Veranstaltung führten die Blauen aus Protest gegen linke Moralisten durch, die in den Karl-May-Büchern und -Filmen eine kulturelle Aneignung sehen.

Zeichen gegen “politische Überkorrektheit”

Die Jagd auf die Kultfigur „Winnetou“ machen die Freiheitlichen aber nicht mit. In Wien-Favoriten verlangten FPÖ-Mandatare sogar, einen Platz, eine Straße oder eine Gasse nach Winnetou zu benennen, um ein starkes Zeichen gegen die „politische Überkorrektheit“ zu setzen. Unzensuriert berichtete.

Verbannung einer Kultfigur

Der Initiator des Kinoabends in Tulln, FPÖ-Bezirksparteiobmann Andreas Bors, sagte gegenüber unzensuriert:

Wir konnten gar nicht alle Anmeldungen annehmen. Das Interesse war riesengroß.

Rund 170 Besucher folgten der Einladung der FPÖ, die den Winnetou-Klassiker „Der Schatz im Silbersee“ zurück auf die Leinwand brachte. Damit, so Bors, habe man ein klares Zeichen gegen die absurde Verbannung einer Kultfigur gesetzt – und man werde es wieder tun, wenn es notwendig sei.

“Linksideologische Meinungsmache ist ein Blödsinn”

Der niederösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer ließ es sich nicht nehmen, selbst beim Kinoabend dabei zu sein. In einer Aussendung sagte er:

Da werden Kindheitserinnerungen wach. Ich bin mit den Büchern von Karl May groß geworden, so wie viele andere. Wir lassen uns die kulturelle Enteignung von einigen wenigen selbst ernannten Moralisten nicht gefallen. Heute muss man ja schon Angst haben, wenn die Kinder als Indianer verkleidet zum Faschingsfest gehen. Diese linksideologische Meinungsmache ist ein Blödsinn. Das brauchen wir nicht.

Andreas Bors und Udo Landbauer

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