Gewalt in den Townships von Kapstadt: Das ANC-Regime ruft das Militär zu Hilfe.

Olga Ernst / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Südafrika: ANC-Regime will Militär gegen schwarze Jugendbanden einsetzen

Gut 25 Jahre nach dem Ende des weißen Apartheit-Regimes nimmt die Kriminalität in den schwarzen Townships immer brutalere Ausmaße an. Jetzt möchte das ANC-Regime sogar Militäreinheiten gegen die kriminellen Elemente einsetzen. Denn vor allem in den Armenvierteln von Kapstadt ist Gewalt, auch tödliche, an der Tagesordnung.

Die Täter rekrutieren sich aus den schwarzen Jugendbanden, die weite Regionen der Townships unter ihrem Terrorregime halten. Die Banden nennen sich unter anderem „Hard Livings“, „Clever Kids“ oder „Americans“. Teilweise sind ihre bis an die Zähne bewaffneten Banden-Mitglieder nicht viel älter als zehn Jahre. Mit Schusswaffen ausgerüstet ballern viele Bandenmitgliedern auch einfach so um sich und töten oder verletzen dabei immer wieder unschuldige Passanten. Allein am Wochenende vom 6. bis zum 8. Juli wurden dort binnen 24 Stunden nicht weniger als 13 Menschen von schwarzen Banden getötet.

Südafrikas Polizeiminister möchte Militär einsetzen

Durch den wachsenden öffentlichen und medialen Druck sieht sich der südafrikanische Polizeiminister Bheki Cele (ANC) jetzt sogar dazu genötigt, Militäreinheiten gegen die schwarzen Kriminellen einzusetzen. Nachdem die örtliche Polizei seit Jahren auf dem Rückzug ist, scheint eine massive Militärpräsenz die letzte Rettung gegen die Gewalt der Jugendbanden zu sein.

Darüber hinaus terrorisieren aber nicht nur Schwarzafrikaner ihre eigenen Brüder und Schwestern, sondern auch die weiße Minderheit, die unter einem neuen Rassismus zu leiden hat.

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